29.09.2014, 15:03 Uhr

Kranebitter Kindergarten

Gleich neben dem Grillplatz entsteht der langersehnte Kindergarten Kranebittens. (Foto: Aistleitner)
Seit Jahren gibt es Bemühungen im Stadtteil Kranebitten einen Kindergarten anzusiedeln. Aufgrund der zu erwartenden Bevölkerungszunahme sowie geplanten Wohnbauvorhaben wurden die Pläne für einen zweigruppigen städtischen Kindergarten im westlichen Innsbrucker Stadtteil schließlich konkret. Am 29. September begingen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Stadtrat Ernst Pechlaner, Amtsvorständin Dr.in Martina Zabernig, Dr. Franz Danler (Geschäftsführer Innsbrucker Immobilien Gesellschaft) sowie weitere VertreterInnen der Stadt Innsbruck und der IIG feierlich den Spatenstich. Die Pläne des Architekten DI Helmut Reitter werden bis Sommer/Herbst 2015 umgesetzt.

„Mit dem Kindergarten Kranebitten können wir endlich auch in diesem westlichen Innsbrucker eine attraktive Kinderbetreuung anbieten“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Die Infrastruktur des Stadtteils erfährt durch den Neubau eine unglaubliche Aufwertung, verkürzen sich doch die Wege der Eltern und Kinder um ein Vielfaches.“

Rasenspielfläche und Kindergarten in einem
Der zukünftige Kindergarten wird aus einem flachen L-förmigen Baukörper bestehen, der mit zwei weiteren schmalen Dachflächen im Süden und im Westen zu einem rechteckigen Hof verschlossen wird. In der Mitte dieses Rechteckes entsteht eine große baumbestandene Rasenspielfläche für die Kinder. Im Norden an den Eingangsbereich angeordnet, befinden sich der Bewegungsraum sowie die Gruppenräume. Südlich vom Eingang sind die Allgemeinräume wie Küche, Verwaltung und Ruheraum zu finden. Die Außen- und Innenflächen fügen sich zu einer stimmigen Gesamtkonzeption auf hohem architektonischen Niveau zusammen.
Das Siegerprojekt umschließt genügend Freiraum und benötigt somit keinen zusätzlichen eingezäunten Gartenraum. Auch eine künftige Erweiterung des zweigruppigen Kindergartens um eine weitere Gruppe ist durchaus möglich. Dies kann etwa durch das Schließen des L-förmigen Baukörpers zu einem „U“ geschehen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 2,06 Millionen Euro.

Die Spielplatz-Situation

„Mit seiner Lage, seinen Spielmöglichkeiten sowie den Grillplätzen ist der Waldspielplatz in Kranebitten beliebter Treffpunkt für Groß und Klein“, so Stadtrat Mag. Gerhard Fritz: „Da durch die Bauarbeiten die Nutzung des Ballspielplatzes verhindert wird, arbeitet das Amt für Grünanlagen mit Hochdruck an einer Ersatzlösung bzw. einer Erweiterung des Spielplatzes im Westen. Wir sind auf der Suche nach einer nachhaltigen und attraktiven Lösung für alle. Dafür tragen wir gerade die besten Ideen zusammen. Ich bitte daher um Verständnis, dass die Umsetzung noch eine Weile dauern wird.“

„Generell ist die Benutzung des Spielplatzes ,Kranebitten – Sauerweinwiese‘ während der Bauzeit uneingeschränkt möglich“, erklärt Referent Karl Gstrein (Grünanlagen – Planung und Bau). Lediglich der Bereich des Ballspielplatzes kann aufgrund der Bauarbeiten sowie des entstehenden Kindergartens nicht mehr an seinem bisherigen Platz bleiben. Deshalb wird momentan an einer Anpassung bzw. Neukonzeptionierung der gesamten Spielplatzfläche gearbeitet. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie und wo der Ballspielplatz am sinnvollsten in die bestehende Spielplatzfläche integriert werden kann bzw. welche Verschiebungen dafür nötig sind.Vom Stadtsenat wurden bereits Planungsleistungen vergeben, bis Ende des Jahres sollen Projektvorschläge inklusive Kostenschätzung vorliegen.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.