14.02.2018, 10:46 Uhr

Liste Fritz: Mehr Gewaltschutz für Minderjährige!

(Symbolbild) Die Liste Fritz will den Schutz für Kinder und Jugendliche weiter ausbauen. (Foto: pixabay.com)

Die Aufarbeitung, die Hilfe und die Prävention zu Jugendschutzregeln soll gestärkt werden. Das Land Tirol wäre seit Jahren säumig, was die Wiedergutmachung bei Betroffenen von Gewalterfahrungen angeht, laut Liste Fritz. Es bedarf eines Gewaltschutzgesetzes zugunsten Minderjähriger, erläutert Landtagsabgeordnete und Kandidatin Isabella Gruber.

TIROL. Einer der Programmpunkte der Liste Fritz sieht vor, den Kinder- und Jugendschutz neu zu regeln. Mitfühlende Worte reichen bei begangenen Missbräuchen nicht, nur konkrete Taten können weitere Missstände verhindern. Als Vorschlag bringt Landtagsabgeordnete Isabella Gruber ein Präventionskonzept, das auch von Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser befürwortet wird.  

Gewaltschutzgesetz 

Kinder und Jugendliche sollen mit einem landesweit gültigen Präventionskonzept vor Gewalt geschützt werden. Das Konzept geht auch auf die entstehenden Probleme mit den digitalen Medien ein. Diese sind auch mit einzubeziehen, wenn man Gewaltprävention umsetzten möchte. Um das Schutz-Konzept zu verwirklichen erfordert es allerdings personelle und finanzielle Ressourcen. "Wir dürfen nicht vergessen, dass der Kinderschutz eine staatliche Pflichtaufgabe ist, die Politik hat eine Fürsorgeverpflichtung gerade gegenüber Kindern und Jugendlichen", mahnt Liste Fritz LA Isabella Gruber.

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Weiterhin Ausbau der Gewaltprävention
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