12.02.2018, 10:07 Uhr

Natura 2000-Gütesiegel: FPÖ-Haimbuchner widerspricht Parteimeinung

Besonders das Gebiet am Piz Val Gronda in Ischgl, sei vor den "wirtschaftlichen Interessen" zu schützen. (Foto: pixabay.com)

Ein Ziel der Grünen und mit ein Programmpunkt in ihrem Wahlprogramm ist die Ausweitung des Natura 2000-Gütesiegels. Besonders das Gebiet am Piz Val Gronda in Ischgl, sei vor den "wirtschaftlichen Interessen" zu schützen. Als Gegner dieser Ausweitung positionierte sich unter anderem die FPÖ. Jedoch äußerte sich nun der oberösterreichische Landeshauptmannstellvertreter Haimbuchner anderweitig zum Natura 2000-Gebiet.

TIROL. Haimbuchner, der in Oberösterreich auch als Naturschutzlandesrat zuständig ist, erwähnte nun ein eventuelles EU-VertragsverletzungsverfahrenNatura 2000 müsse sauber und ernsthaft abgehandelt werden. Auf die Frage wieso Haimbuchners Partei von ganz anderen Plänen redet, wie auch die Koalitionspartei auf Bundesebene, die ÖVP antwortet Haimbuchner laut den Grünen: "Es ist Wahlkampf". 
Grünen Klubobmann Gebi Mair, sieht in diesen Aussagen eine Entlarvung der Wahlkampfstrategie. "Das konterkariert sowohl den Natura 2000-Revisionismus der FPÖ, als auch den von der ÖVP propagierten Ausweisungsstopp", erläutert Mair
Auch die Grünen definieren die Ankündigung des Landeshauptmann Günther Platter, dass es keine weiteren Nominierungen von Natura 2000 geben werde, als reinen Wahlkampf. 

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