15.01.2018, 11:16 Uhr

Neue SPÖ Tirol will weiterhin für Arbeitnehmerrechte kämpfen

Georg Dornauer junior. (Foto: Die neue SPÖ Tirol)

Das neue Regierungsprogramm sieht unter anderem eine Steuersenkung für Gastwirte vor aber auch eine Methode des "sanften Zwangs" gegen gewisse Arbeitnehmergruppen. Daran übt der stv. Landesparteivorsitzende und Listenzweite der neuen SPÖ Tirol, Georg Dornauer junior Kritik und verspricht kein tatenloses Zusehen der neuen SPÖ Tirol.

TIROL. Gewisse Vorzüge hat die Steuersenkung in der Hotelbranche gewiss, doch merkte die neue Bundesministerin Köstinger in ihrem Gespräch mit LH Platter an, dass die Einsparungen auch wieder in den Hotelbetrieb fließen sollten. In Form von Investitionen, die einen qualitativen Tourismus zulassen. 

Für Georg Dornauer jun. ist dies allerdings eine Wandlung der VP zu einer "Bauern- und Hotelierspartei". Es sei eine reine "Klientelpolitik" die von der Tiroler Volkspartei betrieben werden. Gastwirte können sich nun zum Beispiel erlauben Köchen anzudrohen, das Arbeitslosengeld zu streichen, "wenn sie nicht bereit sind, wie Söldner ohne Rücksicht auf die Familie, auf Knopfdruck in ganz Österreich zu arbeiten." 
Die neue SPÖ Tirol hingegen möchte sich weiterhin für die Arbeitnehmerrechte einsetzen und nicht tatenlos zusehen. 

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Erstes Gespräch: LH Platter und BMin Elisabeth Köstinger
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