30.09.2014, 13:48 Uhr

ÖH kommt ihren Aufgaben nicht nach

Innsbruck: Universität |

ÖVP-Aktionsgemeinschaft ist mehr Partyorganisation als Studierendenvertretung

„In letzter Zeit trat die ÖVP-Aktionsgemeinschaft an der Universität Innsbruck vor allem durch Vermarktungsaktionen, aber auch das Verteilen von Werbematerial für diverse Unternehmen verstärkt in den Vordergrund! Dadurch ermöglicht die Fraktion, die derzeit die ÖH-Exekutive stellt, Firmen billiges Werben an der Universität im Gegenzug für gesponserte Getränke oder Ähnliches an die Aktionsgemeinschaft.“, hält Benjamin Plach, Vorsitzender des Verbands sozialistischer Student_innen in Österreich, Sektion Innsbruck (kurz VSStÖ Innsbruck) fest.
„Eine Studierendenvertretung muss sich mit mehr als nur Partys auseinandersetzen, vor allem Studierende die finanziell schlechter gestellt sind und sich deshalb nicht wöchentliche Partynächte leisten können sollten mehr Aufmerksamkeit bekommen.“, fährt Plach fort.
Studierende feiern gerne und das ist auch gut so, dennoch ist es nicht die Hauptaufgabe einer Vertretung die durch Beiträge aller Studierenden finanziert wird auf Partys und ähnliches aufmerksam zu machen.
Daher fordert der VSStÖ den ÖH-Vorsitzenden Florian Heiß und die ÖVP-Aktionsgemeinschaft auf ihre Aufgaben wieder ernst zu nehmen und sich den drängenden Problemen an der Universität zu widmen. Wir denken hier nur an die immer weiter zunehmenden Zugangsbeschränkungen, überfüllte Lehrveranstaltungen, fehlende Infrastruktur und vieles mehr!

Rückfragehinweis:
Benjamin Plach
Vorsitzender des Verbands sozialistischer Student_innen in Österreich, Sektion Innsbruck
benjamin.plach@reflex.at
0650/9379811
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