22.11.2017, 15:28 Uhr

Pensionisten fordern finanzielle Sicherheit

Der Pensionistenverband fordert mehr Sicherheit in Pflege, Pension und Gesundheit für rund 2,4 Millionen PensionstInnen in Österreich (Foto: Pixabay/stevepb - Symbolbild)

Rund 2,4 Millionen SeniorInnen in Österreich wollen finanzielle Sicherheit, verlässliche medizinische Versorgung und finanzielle Sicherheit bei Pflegekosten.

TIROL. Im Namen Österreichischer SeniorInnen wurde der bei der Vollversammlung des Österreichischen SeniorInnenrats beschlossene Leitantrag an Bundeskanzler Kern vorgelegt. Sie hoffen sich Unterstützung in den Bereichen Pensionen, Pflege und Gesundheit. In Österreich leben rund 2,4 Millionen SeniorInnen.

Mehr Sicherheit bei Pensionen

Österreichische PensionistInnen fordern eine gesetzliche Garantie für die Werterhaltung aller Pensionen. Weiters soll auch die Bemessungsgrundlage geändert werden. Mit dieser Änderung soll verhindert werden, dass Frauen im Alter weiter benachteiligt werden. Sie sind es nämlich, die in vielen Fällen mit der mit der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen beschäftigt waren. Kindererziehungszeiten und Kinderbetreuungszeiten sollen bei der Bemessung berücksichtigt werden.

Anpassung von Pflegegeld an steigende Pflegekosten

Es sollte selbstverständlich sein, dass das Pflegegeld an die jährlich steigenden Pflegekosten angepasst werden, so Herbert Striegl, Landespräsident des PVÖ Tirol (Pensionistenverband Österreich). Weiters bräuchte es „klares Bekenntnis der Steuerfinanzierung sowie eine garantierte Finanzierung durch den Pflegefonds vonnöten“, so Striegl. Auch die Abschaffung des Ehegatten-Regresses ist Teil dieses Leitantrags.

Gesundheit

Gerade im Alter ist eine flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung notwendig. Diese müsse unabhängig von Alter und Einkommen sein. In diesem Zusammenhang braucht es auch eine Stärkung von HausärztInnen vor allem auch im ländlichen Raum. Weiters braucht es auch einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation und Kuraufenthalt für SeniorInnen. Dadurch soll die Zahl der notwendigen Heimaufenthalte gesenkt werden.

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