20.11.2017, 19:28 Uhr

Wir stehen hinter dem Papst – Pro Pope Francis

Papst Franziskus am ersten Welttag der Armen in der Audienzhalle des Vatikans: „Mir ist eine ‚verbeulte’ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist.“
Innsbruck: Tirol |

Gebet ist wichtig - Solidarität und gemeinsames Bekenntnis stärken --- 

Natürlich sollten alle Katholiken den Papst achten. Papst Franziskus macht es den meisten leicht, ihn zu lieben. Und doch gibt es immer wieder dubiose Kräfte, die Front machen gegen ihn.
Interessant, dass dabei Stimmen sind, die unter dem letzten Papst den mangelnden Gehorsam beklagt hatten. Nun erheben sie die Stimme, gegen Franziskus, der sich dem Auftrag des Apostels Paulus verpflichtet weiß:
Löscht den Geist nicht aus!
Verachtet prophetisches Reden nicht!
Prüft alles und behaltet das Gute! (1 Thess 5, 19ff)

Also: Überlassen wir nicht den Miesmachern das Feld. Rückwärtsgewandte Vertretern und Schattenmacher im Vatikan dürfen nicht die Vorherrschaft in der Meinungsmache bekommen. Der Papst soll um die Sicherheit des Gebetes der Gläubigen für ihn und um die Zustimmung des Gottesvolkes zu seinem Dienst wissen.
Der österreichische Pastoraltheologe Professor Dr. Paul Zulehner hat - zusammen mit anderen Theologen - aufgerufen, einen Brief an den Papst zu unterschreiben.

Wortlaut des Briefes

Hochgeschätzter Papst Franziskus!
Ihre Pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung
werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert.
Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck,
dass wir für ihre mutige und theologisch wohl begründete
Amtsführung dankbar sind.
Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen,
die Pastoralkultur der katholischen Kirche
von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren.
Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur
gehen Ihnen zu Herzen.
Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett.
Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch.
Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen
soll nicht das Gesetz haben, sondern das Erbarmen.
Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur,
die Sie der Kirche zumuten.
Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“.
Diesen Ihren Traum teilen wir.
Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.

Bitte unterschreiben

Viele Tausende haben dieses Schreiben mit ihrer Unterschrift bereits unterstützt.
Wer dem Papst – außer mit dem wichtigen persönlichen Gebet -
auch öffentlich den Rücken stärken möchte, kann dies hier tun:
Auf der Homepage der Initiative
http://www.pro-pope-francis.com     
wurde das Schreiben veröffentlicht
und durch die  Angabe von Namen und E-Mail-Adresse
ist eine persönliche Unterstützung möglich.












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