22.11.2017, 15:09 Uhr

Hundert freiwillige Helfer beim Telemark-Weltcup

(Foto: MEV Agency UG, Germany (Symbolfoto))

Für das Weltcup Opening am Hintertuxer Gletscher sind die Helfer tagelang im Einsatz.

Beim FIS Ski World Cup Opening Telemark am Hintertuxer Gletscher von 30.11.2017 bis 3.12.2017 gehen die schnellsten Telemarker der Welt an den Start. Die Athleten aus 14 Nationen können bei Ihren Rennen auf beste Pistenverhältnisse vertrauen. Verantwortlich dafür sind viele freiwillige HelferInnen, die nicht nur während der Wettkämpfe im Einsatz sind, sondern schon Tage vor dem Event alles für die Rennläufer vorbereiten.
Stefan Eberl vom WSV Hippach koordiniert die Organisation der Rennvorbereitungen und -durchführung. Er ist besonders stolz auf das Engagement seiner HelferInnen: "Viele nehmen sich extra eine Woche Urlaub, um beim Telemark Weltcup am Gletscher mithelfen zu können."

Die Vorbereitungen beginnen bereits eine Woche vor dem ersten Rennen. Material und Ausrüstung muss auf den Gletscher gebracht werden, die Pisten abgesperrt und gesichert werden. Bis zu drei Pistengeräte sind für die Präparierung im Einsatz. "Eine Telemark Rennpiste ist mit einer normalen Rennpiste nicht vergleichbar. Es gibt eingebaute Sprünge, einen Kreisel und eine Skating Passage", so Stefan. Dies alles muss zeitgerecht fertiggestellt sein und den Regeln entsprechen.

An den Renntagen selbst sind rund hundert HelferInnen im Einsatz. Unter anderem achten sie als Torrichter darauf, dass die Läufer jedes Tor korrekt passieren. Wenn nicht, melden sie das per Handzeichen und Funk an die Zeitnehmung und es gibt Strafpunkte, die sich wiederum auf das Ergebnis auswirken. "Das muss hundertprozentig funktionieren. Die Torrichter sind während der Rennen voll konzentriert und dürfen ihren Platz nicht verlassen", erzählt Stefan. Bei großer Kälte eine echte Herausforderung. Mit dem letzten Starter ist der Arbeitstag für die Freiwilligen noch lange nicht vorbei. Für den nächsten Tag wird alles präpariert, hergerichtet und ein neuer Kurs gesetzt. "Wenn es um 17.00 Uhr dunkel wird, arbeiten wir im Scheinwerferlicht der Pistenraupen weiter", so Stefan. Für ihn und die Ausschuss-Mitglieder beginnt ein Renntag am Telemark Weltcup-Wochenende um 5.00 Uhr früh und endet oft erst um 23.00 Uhr. Neben den Arbeiten auf der Piste stehen noch Besprechungen, Mannschaftsführer Sitzungen usw. auf dem Programm.
"Ein so tolles Event ist nur auf Grund der großartigen Unterstützung der freiwilligen Helfer und der Gletscherbahn möglich", bedankt sich Stefan.
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