14.10.2017, 08:30 Uhr

Adler Runde sagt "Ja" zu Olympia

Die Tiroler Adler Runde – Klaus Mark, Ingeborg Freudenthaler, Präsident Anton Pletzer, Peter Grüner und Fritz Unterberger – fordert mehr Wertschätzung für Unternehmer statt Klassenkampf-Rhetorik.

Heimische Wirtschaftsgrößen fordern nach der NR-Wahl einen Reformschub für Klein- und Mittelbetriebe.

Die Tiroler Adler Runde, eine unabhängige Plattform 42 renommierter Tiroler UnternehmerInnen, fordert Reformen. "Nur ein starker Wirtschaftsstandort sichert Arbeitsplätze und Wohlstand", stellt Anton Pletzer, Präsident der Tiroler Adler Runde, klar. Um den Standort auch weiterhin attraktiv zu halten, sind aus Sicht der Adler Runde mehrere Maßnahmen dringend umzusetzen. Wichtigste Forderung ist eine Entbürokratisierung. Gerade Klein- und Mittelbetriebe, die sich keine eigene Rechtsabteilung leisten können, würden unter der Überregulierung leiden. Außerdem machen sich die Wirtschaftsgrößen für eine Erleichterung von Betriebsübergaben stark, um den "regelrechten Ausverkauf" heimischer Unternehmen an ausländische Investoren zu stoppen. Weitere wichtige Punkte sind flexiblere Arbeitszeiten und eine Senkung der Steuerquote.

Steuersenkung gefordert

Österreich liege mit einer Steuerquote von 43,4 % im EU-Ranking an vierter Stelle, im Schnitt erheben die EU-Länder 40 %. Fleiß und harte Arbeit würden im "Hochsteuerland" regelrecht bestraft, anstatt sie zu belohnen. Damit werde nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Unternehmen gefährdet, sondern Wachstum verhindert. Gerade wenn es darum gehe, neue Jobs zu schaffen, würden die Arbeitgeber an den hohen Sozialbeiträgen und anderen Lohnnebenkosten scheitern.

Olympia: Investitionen

Bezüglich der möglichen Olympia-Bewerbung von Innsbruck/Tirol wirbt die Tiroler Adler Runde für ein "Ja". Damit sei ein starker Impuls für den Standort und den heimischen Arbeitsmarkt verbunden, weil Geld nach Tirol fließt, das sonst nicht da wäre. "Tirol hat die besten Voraussetzungen, weil alles vorhanden ist und wir damit tatsächlich Vorreiter für neue Spiele sein können. Diese Vision erzeugt Aufbruchsstimmung und schafft Platz für Innovationsgeist und zukunftsfähige Entwicklungen", so Vorstands-Mitglieder Peter Grüner und Klaus Mark.
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