06.11.2017, 11:16 Uhr

AK Tirol fordert finanzielle Hilfe für stundenweise Personenbetreuung daheim

AK Präsident Erwin Zangerl (Foto: AK Tirol)

Bisher werden nur 24-Stunden-Betreuungskräfte vom Sozialministeriumservice bezuschusst. Eine stundenweise Betreuung erhält keine Unterstützung.

Oftmals werden 24-Stunden-Kräfte engagiert, obwohl eine stundenweise Hilfe bei älteren Menschen ausreichen würde, weil diese finanziell nicht unterstützt werden. Aus diesem Grund fordert die AK Tirol nun eine Änderung im Bundespflegegeldgesetz.

Durch die Änderung würden Arbeitsplätze geschaffen werden und die Wertschöpfung würde im Land bleiben, so AK Präsident Erwin Zangerl. Eine stundenweise Betreuung kann von Personal übernommen werden, welches in Österreich wohnt, wohingegen eine 24-Stunden-Kraft fast ausschließlich aus Mittel- und Osteuropa ausgeübt wird. Eine Änderung des Bundespflegegeldgesetzes würde somit also nicht nur die Betroffenen und deren Angehörige entlasten, sondern sei auch volkswirtschaftlich gesehen sinnvoller.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.