11.09.2014, 12:45 Uhr

Firmenparkkarten unterstützen die Wirtschaft

(IKM) In einer gemeinsamen Pressekonferenz der Stadt Innsbruck und der Wirtschaftskammer stellten Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und Regina Stanger, Obfrau der WK-Bezirksstelle Innsbruck-Stadt, einen neuen Verordnungsentwurf zum Thema „Firmenparkkarten“ vor. Anlässlich des neuen Parkraumkonzeptes, das im November in die zweite Phase geht, wird von Stadt und Wirtschaftskammer derzeit an einer Lösung für jene Unternehmen gearbeitet, die von den neuen gebührenpflichtigen Parkstraßen betroffen sind.

„Es ist uns ein großes Anliegen für die ortsansässigen Betriebe eine transparente, unkomplizierte Parklösung zu finden. In Parkstraßen sollen zukünftig vereinfachte Voraussetzungen für eine Firmenparkkarte gelten“, weiß die für Mobilität zuständige Vizebürgermeisterin. „Da gerade für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer der Start eines Unternehmens eine besondere Herausforderung darstellt, wollen wir gerade ihnen unter die Arme greifen. Deshalb soll bei der Firmenparkkarten- Erstantragstellung für die ersten sechs Monate der Nachweis über die Verwendung als Firmenfahrzeug entfallen. Zumindest der künftige Bedarf muss aber der Behörde gegenüber glaubhaft gemacht werden“, so Pitscheider weiter. Auch Regina Stanger, Obfrau der WK-Bezirksstelle Innsbruck-Stadt, sieht im Entfall des Nachweises ein „besonderes Zuckerl für die Gründerinnen und Gründer“.

„Es freut mich sehr, dass eine langjährige Forderung der WK-Bezirksstelle Innsbruck- Stadt erfüllt werden soll: Es soll eine Neuregelung bei der Vergabe von Firmenparkkarten geben. Wir haben konstruktive Gespräche mit Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider geführt und sie hat Wirtschaftsverständnis gezeigt. Relativ schnell und unbürokratisch hatten wir den Verordnungsentwurf dann auf dem Tisch“, erklärt WK-Bezirksobfrau Regina Stanger weiter: „Als oberste Wirtschaftsvertreterin Innsbrucks kann ich im Namen aller Unternehmer sagen: Die Neuregelung wäre eine große Erleichterung und auch der Standort Innsbruck würde dadurch gestärkt.“

Unterstützung für junge Unternehmen

Auch JungunternehmerInnen, die ihren Betrieb eben erst gegründet haben, sollen bei der neuen Parkkarten-Regelung berücksichtigt werden. Anstelle der üblichen Karten mit einer Gültigkeitsdauer von zwei Jahren sollen junge BetriebsgründerInnen einen Erstantrag für lediglich sechs Monate stellen können und müssten zu Beginn ihrer Tätigkeit auch noch keinen Beleg zur Verwendung des Firmenfahrzeuges vorlegen, sondern lediglich einen künftigen Bedarf glaubhaft machen. Erst bei Verlängerung nach der sechsmonatigen Frist ist ein solcher Nachweis notwendig.
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