01.02.2018, 09:02 Uhr

Höhere Gebühren, mehr Pension: Wichtige neue Werte für 2018

"Mit meiner Pension komme ich grad so über die Runden. Kann ich heuer mit einer entsprechenden Erhöhung rechnen?", erkundigt sich Ludwig bei der AK Tirol. Dass die Rezeptgebühr mit Jahresbeginn um weitere 15 Cent auf 6 Euro erhöht wurde, ist dem Pensionisten ebenfalls aufgefallen.

"Es gibt im Sozialbereich zahlreiche Werte, die sich jährlich ändern", erklärt AK Präsident Erwin Zangerl. "Damit unsere Mitglieder alle neuen Gebühren, Einkommensgrenzen etc. gleich zur Hand haben, bietet die AK Tirol auch heuer wieder den Falter "Wichtige sozialrechtliche Bestimmungen 2018 an". Er ist kostenlos erhältlich unter Tel. 0800/22 55 22 - 1631 und auf www.ak-tirol.com als Download.

Pensionen

Im Jahr 2018 werden die Pensionen nicht mit einem einheitlichen Prozentsatz erhöht, sondern je nach Höhe sozial gestaffelt. Ausschlaggebend ist das jeweilige monatliche Gesamtpensionseinkommen (GPE) einer Person.

  • Ludwig kann bei einem GPE unter 1.500 Euro mit einer Erhöhung um 2,2 % rechnen.
  • Ab 1.500 bis 2.000 Euro gibt es einen Fixbetrag von 33 Euro zusätzlich.
  • Ab 2.000 bis 3.355 Euro macht die Erhöhung noch 1,6 % aus.
  • Ab 3.355 bis zu 4.980 Euro gibt es eine Erhöhung, deren Prozentsatz von 1,6 auf 0 linear absinkt.
  • Keine Erhöhung gibt es ab einem GPE von mehr als 4.980 Euro pro Monat.

Rezeptgebühr & E-Card

Im Gesundheitsbereich werden ebenfalls einige Beiträge angehoben. Zum Beispiel sind für das Service-Entgelt der E-Card statt 11,35 inzwischen 11,70 Euro zu bezahlen. Für die Rezeptgebühr in den Apotheken mussten 2017 noch 5,85 Euro bezahlt werden, seit dem Jahreswechsel sind es 6 Euro.

Was sich noch ändert

Bei der Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung liegen die Richtsätze für Haushalte mit einer Person bei 1.018,55 und für Haushalte mit zwei Personen bei 1.527,14 Euro. Die Geringfügigkeitsgrenze stieg auf 438,05 Euro. Und die Höchstbeitragsgrundlage auf 5.130 Euro. Sie ist die monatliche Einkommensgrenze, bis zu deren Höhe Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden müssen.

Kinderbetreuungsgeld

Alle Eltern, auch die angehenden, finden im aktuellen Falter auch einen Überblick über das Kinderbetreuungsgeld-Konto. Für Geburten ab dem 1. März 2017 gelten bekanntlich die neuen Modelle: Von der Grundvariante über die flexible Variante bis zur einkommensabhängigen Variante - die AK Experten beraten Sie gerne.

Tipp

AK Falter "Wichtige sozialrechtliche Bestimmungen 2018" kostenlos anfordern unter 0800/22 55 22 - 1631 oder nachlesen auf www.ak-tirol.com.

So erreichen Sie die AK Tirol:

Persönlich in der Maximilianstraße 7, 6020 Innsbruck
Telefonisch unter 0800/22 55 22-1101
Per Mail an erwin.zangerl@ak-tirol.com
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