18.01.2018, 15:19 Uhr

Hörl: Praxisgerechte Mangelberufsliste für den Tiroler Tourismus ist zu begrüßen

(Foto: pixabay/Free-Photos - Symbolbild)

Der Tiroler Tourismus würde von der praxisgerechten Mangelberufsliste profitieren, so Franz Hörl.

TIROL. Die Schwarz-Blaue Regierung plant eine praxisgerechte Mangelberufsliste, die auch die regionalen Gegebenheiten des Arbeitsmarktes berücksichtigt.

Jobs im Tiroler Tourismus sind gestiegen

In den vergangenen Jahren haben sich im Tiroler Tourismus die Jobs verdoppelt. Jedoch kann der Bedarf an Arbeitskräften durch Tirol nicht alleine abgedeckt werden, so Franz Hörl, Landesobmann des Tiroler Wirtschaftsbundes. Aus diesem Grund sei eine Regionalisierung wichtig, da jedes Bundesland eigene Bedürfnisse am Arbeitsmarkt habe. In Tirol besteht beispielsweise ein Mangel an Köchen. Diesbezüglich wurde bereits ein erster Schritt unternommen: Vergangenes Jahr wurde die Anhebung des Kollektivvertrags für Lehrlinge in der Gastronomie und der Hotellerie um acht Prozent beschlossen.

32 Stellen im Jahr in Tirol

Bei den Mangelberufen handle es sich um 264 Personen in Österreich und 32 in Tirol im vergangenen Jahr, so Franz Hörl. Die Suche nach heimischen Arbeitskräften sei oft schwierig. Aus diesem Grund übt Franz Hörl Kritik an den Aussagen Christian Kerns, aber auch an dem Vorschlag für einen 6-Stunden-Arbeitstag von Julia Herr, Verbandsvorsitzende der Sozialistischen Jugend.

Tiroler Tourismus als guter Arbeitgeber

Grundsätzlich besteht eine gute Nachfrage um die Kontingentplätze im Tiroler Tourismus. „Diese Arbeitskräfte schätzen speziell im Tourismus zahlreiche Zusatzleistungen wie Unterkunft und Verpflegung und sie zählen in vielen Betrieben oft schon zum Stammpersonal“, so Hörl. Auch in Bezug auf den Gehalt sei der Tiroler Tourismus ein attraktiver Arbeitgeber.
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