19.10.2014, 11:17 Uhr

Kreditnehmerschutz! Eine Skizze zum finanztechnischen Rechtsgutachten T4T.

Innsbruck: Sonnenschlössel | Im November bringt der KOV (Kreditopferverband) in Wien eine "class action" in Form einer Streitgenossenschaft nach unserem Zivilrecht ein. Der gemeinnützige Verein T4T (Tiroler für Tiroler) tritt mit Tiroler Betroffenen bei und unterstützt die Finanzexpertise des medienweitbekannten Rechnungsgelehrten Franz Hörmann mit einem ergänzenden Gutachten aus finanzrechtlicher Sicht. Hier nun die Speerspitzen der rechtslogischen Argumentation! PACTA SUNT SERVANDA, Verträge sind einzuhalten. Prinzipiell, darüber gilt die CETERIS PARIBUS KLAUSEL, dass nämlich die Umstände zur Vertragserstellung zu erfassen sind. DIE BONITÄTSPRÜFUNG BERTRIFFT DAS GANZE SYNALLAGMA DES VERTRAGES, dass nämlich die Kriterien zum Rating wechselseitig sind, also auch die geänderte Bankgüte anzusehen ist. MIT DEM WEGFALL DES VERPFLICHTUNGGRUNDES durch die Unzumutbarkeit des Finanzpartners ist denklogisch zwingend DAS VERTRAGSVERHÄLTNIS RESTITUIEREND ZU ERNEUERN UNTER DER BERÜCKSICHTIGUNG VON SCHADENERSATZANSPRÜCHEN DER KREDITNEHMER. So die allgemeine Marschroute des Rechtsgedankens. Der faktische Motor der Rechtssache ist freilich politisch: Stoppt die Geldschöpfung durch Banken! Stoppt die Verschuldungsfalle durch den Zinseszinseffekt! Stoppt die Geldvernichtung durch die Kreditausfälle! Kämpfen wir für den Neubeginn durch Sanierungsvergleiche, kämpfen wir für frisches Geld für die Betriebe, kämpfen wir um Arbeit und Zukunft durch Neuinvestitionen, jetzt!! Alte Sümpfe trocken mögen neuer Äcker Früchte locken.
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