09.08.2018, 12:17 Uhr

Maschinenring: "Ich fahr noch schnell das Feld retten"

Präsentierten am Simelerhof in Inzing den neuen Maschinenaufkleber des Maschinenring: (v.l.) Dienstleister Gregor Haslwanter, Landesgeschäftsführer Hermann Gahr, Dienstleister Christoph Haslwanter und Landesobmann Christian Angerer. (Foto: Maschinenring)

Mit einer Tirolweiten Aufkleberaktion will der Maschinenring mehr Bewusstsein für die Landwirtschaft unter den Verkehrsteilnehmern schaffen. Der Maschinenring möchte mit dem Aufdruck "Ich fahr noch schnell das Feld retten" für ein Miteinander zwischen Fahrern von landwirtschaftlichen Fahrzeugen und allen weiteren Verkehrsteilnehmern eintreten.

TIROL. Jeder kennt es: Man fährt nach Hause in einem spritzigen Tempo und wird urplötzlich gestoppt von einem landwirtschaftlichen Fahrzeug. Daher haben die meisten Leute keinen positiven Eindruck von den agrarischen Fahrzeugen auf den Straßen und der Öffentlichkeit. Die vorherrschende Meinung in der Gesellschaft ist: Die Fahrzeuge verursache "nur" Stau.

Respekt- und rücksichtsvoller Umgang auf beiden Seiten

„Ja, manchmal verhalten sich Traktorlenker nicht so, wie wir uns das wünschen“, gibt Christian Angerer, Landesobmann der Tiroler Maschinenringe und Bezirksbauernobmann in Reutte zu. Deshalb geht der Appell an die Bauern, besonders in Ortsgebieten angemessen zu fahren und einen respekt- und rücksichtsvollen Umgang zu wahren. 
Im Zuge dessen muss es allerdings auch mehr Verständnis für die Anforderungen der Landwirtschaft geben. Die Bauern sind in einem Gewerbe tätig, das viel von der Witterungsabhängigkeit abhängt und mit hohen Zeitdruck zu tun hat. Die Landwirte wollen ihre Aufgabe bestmöglich erfüllen, "auch im Sinne der Allgemeinheit", erläutert Angerer

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