Aus der Ruhe leben

Wer kennt das?

Der Tag hat 24 Stunden. Für viele ist das jedoch nicht genug! Christine M. kann ein Lied davon singen: Am Morgen heißt es für sie früh aufstehen, um den ersten Bus zu erwischen, mit dem sie die Kinder in die Schule bringt. Dann auf zur Arbeit. Hier gilt es, acht Stunden voll konzentriert und mit 100 Prozent Einsatz den Chef mehr als zufriedenzustellen. Während sie E-Mails beantwortet, Telefonate annimmt, Projekte verwaltet und Kunden betreut, denkt sie daran, wie sie es schaffen soll, pünktlich das Büro zu verlassen, um rechtzeitig die Kinder abholen zu können. Nach acht Stunden ohne Mittagspause – gegessen wird schnell am Schreibtisch – hetzt sie hinaus und erwischt gerade noch den Bus, der sie zur Schule fährt.
Die Arbeit liegt nun hinter ihr, doch von Feierabend kann keine Rede sein. Jetzt stehen Schulaufgaben mit den Kindern, Abendessenkochen und Wäschemachen auf dem Programm. Ihr Mann kommt nach Hause, als sie gerade den Tisch gedeckt und die Kinder dazu gebracht hat, sich die Hände zu waschen. Auch er ist müde und berichtet von seinen Problemen bei der Arbeit. Christine M. hört ihrem Mann zu, ermahnt zwischendurch die Kinder, beim Kauen den Mund zu schließen und nicht mit dem Stuhl zu kippeln, gibt ihrem Mann Ratschläge und denkt daran, dass sie noch eine ganze Menge Wäsche bügeln muss. Der Tisch wird abgeräumt, das Geschirr abgewaschen, die Kinder werden ins Bett gebracht, die Wäsche wird gebügelt und um zehn Uhr abends fällt sie erschöpft aufs Sofa. Jetzt hat auch sie endlich Feierabend. Doch genießen kann sie diesen nicht, dafür ist sie viel zu müde. Sie putzt sich schnell noch die Zähne und geht selbst ins Bett – schließlich muss sie am nächsten Morgen wieder um sechs Uhr auf den Beinen stehen. Doch erholen wird sie sich in dieser Nacht nicht.
Sie schläft schon seit Wochen schlecht, wacht permanent auf und kann das Gedankenkarussell in ihrem Kopf einfach nicht anhalten: Sie sorgt sich....

Joyce Meyer sagt:

“Kannst du dein Leben noch bewältigen? Vielleicht hast du dich schon einmal dabei ertappt, dass du gesagt hast:
„Lange halte ich das nicht mehr durch. So kann das nicht weitergehen.“
Wenn du so etwas schon einmal gesagt hast, sagst du damit eigentlich:
„Ich weiß, dass ich an meine Grenzen gekommen bin. Aber ich werde sie missachten und gucken wie lange das gut geht.“

Wenn wir uns zu viel abverlangen, sendet uns unser Körper Warnsignale, wie zum Beispiel Schmerzen.
Aber wir denken dann: „Das geht schon“ und ignorieren die Warnsignale so lange, bis wir so krank sind, dass wir sie nicht mehr ignorieren können.

Wenn du dein Leben nicht mehr bewältigen kannst, dann schiebe die längst fälligen Veränderungen nicht länger hinaus.
Warte nicht, bis etwas passiert und du einen Nervenzusammenbruch oder Herzprobleme bekommst.
Geh die Veränderungen jetzt an und lebe ein Leben, wie Gott es sich vorstellt.
Wenn du das tust, garantiere ich, dass du eine Ruhe und einen inneren Frieden erleben wirst, wie du sie noch nie gekannt hast.

Gebet: Gott, zeige mir die Bereiche meines Lebens, in denen ich an meine Grenzen komme.
Ich will sie dir überlassen. Zeige mir heute deine Ruhe und deinen Frieden, damit ich mein Leben genießen und dir noch viele Jahre dienen kann.

Autor:

Rosmarie Kohlmann aus Jennersdorf

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