Krawuzi kapuzi: Der Kasperl kommt
Die Puppenspieler von Doiber und Neuhaus

Die Puppenspieler Markus (rechts) und Werner Halb schreiben Kasperl-Stücke und touren mit der Bühne "Sonnenschein" durchs Land.
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  • Die Puppenspieler Markus (rechts) und Werner Halb schreiben Kasperl-Stücke und touren mit der Bühne "Sonnenschein" durchs Land.
  • Foto: Halb
  • hochgeladen von Martin Wurglits

"Habt Ihr den Räuber schon gesehen?" - "Jaaaaa!" - "Was hat er gestohlen?" - "Schokolaaaade". Ohrenbetäubend schallt es aus hundert Kinderkehlen, wenn der Kasperl sich mit dem Seppl auf den Weg macht, um die hinterlistigen Schoko-Räuber zu fangen.

Puppentheater "Sonnenschein"

Während vor der Bühne die Kleinen gebannt jede Sekunde des Geschehens verfolgen, sind hinter der Bühne Markus und Werner Halb am Werk. Auf ihren Händen stecken die Figuren des Kasperls, des Seppls, der Hexe, des Krokodils oder anderer Protagonisten, die das Puppentheater "Sonnenschein" bilden.

Puppenspieler-Duo

"In Summe haben wir sechs bis sieben Rollen pro Stück. Mehr als vier sind aber nie gleichzeitig auf der Bühne", erläutert Markus Halb. Während er eher die Rollen mit den hohen Stimmen spielt, übernimmt sein Schwager Werner jene, die zu seiner sonoren Stimme passen.

Seit drei Jahren tourt die Puppenbühne "Sonnenschein" durch das Südburgenland und die Oststeiermark. Als Hobby, wohlgemerkt. Denn Markus Halb aus Doiber ist Manager bei A1, Werner Halb aus Neuhaus am Klausenbach arbeitet im Gemeindeamt.

Alles geht gut aus

Pro Jahr schreiben die beiden ein Stück, das sie rund zehnmal aufführen. Das Spiel dauert in der Regel etwa 35 Minuten, besteht aus drei Akten und geht natürlich immer gut aus. "Vor der Veranstaltung zaubern wir ein wenig. Auch hier animieren wir die Kinder zum Mitmachen", schildert Halb.

Familienbetrieb

Während die beiden Männer die Puppen tanzen lassen, sind die Ehefrauen Sabine und Silvia beim Bühnenaufbau und als Assistenz während der Vorstellung unentbehrlich. Schließlich dauert allein der Aufbau von Bühne, Licht- und Tonanlage gut 90 Minuten.

Eigenbau-Bühne

Die vier Meter breite und zweieinhalb Meter hohe Bühne haben die beiden Puppenspieler eigenständig geplant und handgefertigt. Ihre Cousine hat die Hintergrundbilder gemalt.

Schabernack im Vordergrund

"Damit die Kinder beim Stück so richtig mitgehen, muss der Schabernack im Vordergrund stehen", so Markus Halbs Erfahrung. "Verbale Versprecher, Fallenstellen, Nachlaufszenen und einfache Tricks bringen die Kinder am meisten zum Lachen." Was war bisher der schönste Puppenspieler-Moment? "Als zwei Kinder nach der Vorstellung dem Kasperl eine Kasperlpost überreicht haben."

"Ein Ziel von uns ist es, das traditionelle Kasperltheater am Leben zu erhalten." (Markus Halb)

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