Holocoust-Opfer zu Gast an der NMS Rudersdorf

Sandor Vandor
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Holocaust-Opfer zu Gast an der NMS Rudersdorf

Einen Geschichte-Unterricht der besonderen Art erhielten unlängst die SchülerInnen der 4. Klassen der NMS Rudersdorf. Sandor Vandor, 92 Jahre alt und wohnhaft in Kalifornien/USA, war als Zeitzeuge zu Gast. Als ungarischer Jude musste er gegen Ende des 2. Weltkrieges beim Bau von Panzergräben entlang der steirisch-jugoslawischen Grenze Zwangsarbeit leisten.
„Mein Leben sollte – so wie das von Millionen Juden – durch schwerste Arbeit, unzureichende Ernährung und schlechteste hygienische Bedingungen ausgelöscht werden. Mutige Bewohnerinnen aus St. Anna/Aigen (Stmk.) gaben heimlich uns Hunger leidenden Juden zu essen, was aber während der NS-Diktatur strengstens verboten war.“
Mit großem Interesse und zugleich betroffen verfolgten die Mädchen und Burschen den auf Englisch gehaltenen Vortrag. Schließlich hatte Herr Vandor noch eine wichtige Botschaft für sie: Beschäftigt euch nicht zu sehr mit negativen Erlebnissen, sondern seht das Positive im Leben!
Und weil durch Äpfel und Brot sein Leben gerettet wurde, bekam jeder seiner ZuhörerInnen von Sandor Vandor einen Apfel, versehen mit der Aufschrift:
„It only takes one apple to create a whole family.“

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