Ablehnung im Gemeinderat
Kein grünes Licht für flächendeckend Tempo 30 in Jennersdorf

Der Verkehrsausschuss hatte vergeblich für allgemeines 30er-Tempolimit im Ortsgebiet plädiert, ausgenommen Vorrangstraßen.
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  • Der Verkehrsausschuss hatte vergeblich für allgemeines 30er-Tempolimit im Ortsgebiet plädiert, ausgenommen Vorrangstraßen.
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Eine Niederlage musste der Verkehrsausschuss des Jennersdorfer Gemeinderats bei der Gemeinderatssitzung gestern, Donnerstag, einstecken. Sein Vorstoß, ein flächendeckendes Tempolimit von 30 km/h auf allen Straßen im Ortsgebiet - ausgenommen Bundes- und Landesstraßen - einzuführen, wurde knapp, aber doch abgelehnt.

Gesamtvorschlag ausgenommen Vorrangstraßen

Ausschussvorsitzender Helmut Kropf (JES) hatte für die Gesamtlösung plädiert, nachdem immer wieder Anrainer für einzelne Straßenabschnitte eine Senkung des Tempolimits von 50 auf 30 km/h gefordert hatten. "Eine allgemeine Reduzierung wäre im Sinne der Verkehrssicherheit und brächte auch eine Verringerung der Zahl der Verkehrsschilder mit sich", argumentierte Kropf. Ausgenommen sollten nur Hauptstraße, Neumarkter Straße, Raxer Straße und Eisenstädter Straße bleiben.

ÖVP-Fraktionsführer Franz Müller zeigte sich klar ablehnend. "Wenn in der Lindenallee oder in der Badstraße nur noch 30 gefahren werden darf, bewegen wir uns im Schneckentempo durch Jennersdorf."

Auch die beiden Vizebürgermeister waren dagegen. "Die Lindenallee beispielsweise ist zwei Kilometer lang. Außerdem: Wieviele Unfälle hat es bis jetzt im Ortsgebiet gegeben?", fragte Josef Feitl (JES). "Wenn schon 30, dann am ehesten in Wohngebieten und vor Schulen, aber nicht bei den Tennisplätzen", so Vbgm. Gabi Lechner (ÖVP), die stattdessen für mehr Polizeikontrollen plädierte.

Fahrverbot für den Tafelberg

Einen Erfolg konnte der Verkehrsausschuss hingegen mit seinem Vorschlag verbuchen, ein Fahrverbot für den Tafelberg zu verhängen. Auf dem Jennersdorfer Hausberg sorgen vor allem jugendliche Besucher für erhöhtes Lärm- und Mistaufkommen. Für eine Absperrung des Gebiets mit Schranken gab es im Gemeinderat keine Mehrheit, sehr wohl aber für ein allgemeines Fahrverbot, von dem Radfahrer, Anrainer und Grundstücksbesitzer ausgenommen bleiben.

Fortschritte bei Radweg und Brücken

Grünes Licht gab es vom Gemeinderat für die Fortsetzung der Planungen für den Radweg zwischen Bahnhof und Bauhof, nachdem das Projekt in der letzten Sitzung für gehörigen Wirbel gesorgt hatte (wir berichteten). Auch ein zweites Brückenprojekt wurde in die Wege geleitet. Dem Neubau der Kampelbrücke soll die Sanierung der Brücke in der Bachzeile folgen.

Ein flächendeckendes Tempolimit von 30 km/h auf Nebenstraßen im Ortsgebiet

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