Streifzug abseits der Bundesstraße
Mit Erika Venus zu den schönen "Nebenschauplätzen" Rudersdorfs und Dobersdorfs

Schattige Bäume, typische Hausfassaden: "In der Hintergasse sieht man noch das echte, alte Rudersdorf", sagt Volksschuldirektorin Erika Venus.
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  • Schattige Bäume, typische Hausfassaden: "In der Hintergasse sieht man noch das echte, alte Rudersdorf", sagt Volksschuldirektorin Erika Venus.
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Wer Rudersdorf und Dobersdorf nur vom Durchfahren auf der Bundesstraße kennt, lernt die Vielfalt der beiden Dörfer nicht einmal im Ansatz kennen. "Die wirklich interessanten Gegenden und Plätze sind abseits der Hauptstraße", weiß Volksschuldirektorin Erika Venus.

Damit meint sie beispielsweise die Rudersdorfer Hintergasse. "Hier stehen die alten Bauernhöfe, zum Teil mit schön renovierten Fassaden, hier gibt es noch die letzten Bauern des Ortes", beschreibt Venus den Straßenzug. Unter mächtigen alten Bäumen lässt es sich vom Antoniusplatz bis zum Sattlerpark flanieren, auf halber Strecke liegen das Gemeindeamt, die Kirche und der Hauptplatz.

Auf der anderen Seite der Hauptstraße, ebenfalls parallel zu ihr, verläuft entlang des Lahnbachs hinter den Häusern ein ruhiger Spazierweg durch den Ort. "Drei Stege und zwei Brücken führen über die Lahn", erzählt Venus.

Als Berglerin kennt sie natürlich auch die schönen Platzerl entlang des Bergkammwegs oberhalb von Rudersdorf. Etwa das Bankerl im Obstgarten mit wunderbarem Blick auf die Riegersburg. Oder das "Paradiesplatzerl" in der Nähe der Schnapsbrennerei Hausberger, wo die Nachbarn gern zusammensitzen.

Oder auch die Pußta. Das ist ein weiter Graben mit Äckern, Weiden und Weingärten. "Hierher verirrt sich kein Fremder", schmunzelt Venus. Die Weinbauern Siegfried und Gerti Kleber haben hier ihre Rebzeilen. "Am Anfang jeder Zeile blühen Rosenstöcke. Das kenne ich sonst nur aus dem Nordburgenland", so Venus.

Dafür kennt die gebürtige Dobersdorferin ihren Heimatort natürlich wie ihre Westentasche. Prunkstück ist der weitläufige Anger, einer der größten im Südburgenland. Wiesenflächen, Bäume und alte Häuser geben ihm sein unverwechselbares Gesicht.

"Beim artesischen Brunnen haben die Leute früher die Wäsche gewaschen", erzählt Venus. Heute bilden der umgestaltete Dorfbrunnen, ein kleiner Wasserlauf, ausgesuchte Pflanzen und Sitzbänke einen attraktiven Ruhepol.

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