Für elf Gemeinden
Startschuss für Standesamtsverband im Bezirk Jennersdorf

Der Standesamtsverband hat seine Arbeit aufgenommen: Verbandsobmann Reinhard Deutsch, Landtagspräsidentin Verena Dunst, Amtsleiter Gerald Feuchtl, Mitarbeiterin Sonja Sampt, Gerhard Pongracz vom Regionalmanagement (von links).
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  • Der Standesamtsverband hat seine Arbeit aufgenommen: Verbandsobmann Reinhard Deutsch, Landtagspräsidentin Verena Dunst, Amtsleiter Gerald Feuchtl, Mitarbeiterin Sonja Sampt, Gerhard Pongracz vom Regionalmanagement (von links).
  • Foto: Martin Wurglits
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Wenn ein Mann aus Rudersdorf in Maria Bild eine Frau aus Schweden heiraten will, die aus erster Ehe zwei Kinder in die neue Ehe mitbringt, ist der behördliche Aufwand im Vorfeld nicht unerheblich. Den Gemeinden im Bezirk Jennersdorf nimmt der neue Standesamtsverband die stetig wachsende Recherchearbeit im Hintergrund nun zum großen Teil ab.

Rechercheaufwand steigt

"Durch den Zuzug werden vor allem Eheschließungen behördlich gesehen immer aufwändiger", sagt Gerald Feuchtl, der Leiter des neuen Verbandes. Aber auch Hausgeburten, Sterbefälle sowie das Ausstellen von Geburts-, Heirats-, Partnerschafts- und Sterbeurkunden fallen in die Zuständigkeit des neuen Verbandes, der am 1.1.2020 seine Arbeit aufgenommen hat. Die Trauungen selbst können wie bisher in den Gemeinden stattfinden.

Elf von zwölf Gemeinden

Bis auf Mühlgraben sind alle elf anderen Gemeinden des Bezirks dem Verband beigetreten. Sein Büro befindet sich im provisorischen Jennersdorfer Gemeindehaus neben dem Bahnhof. "Auch im neuen Rathaus, das in den nächsten zwei bis drei Jahren saniert wird, sind die entsprechenden Räumlichkeiten vorgesehen", kündigt Bgm. Reinhard Deutsch in seiner Eigenschaft als Verbandsobmann an.

Gemeinden arbeiten zusammen

Jennersdorf ist der letzte burgenländische Bezirk, in dem ein Standesamtsverband gegründet wurde. "Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden funktioniert hier seit jeher gut", lobt Landtagspräsidentin Verena Dunst mit Blick auf Kooperationsprojekte wie Lichtregion, Kinderkrippen oder Ruftaxi.

Alte Standesbücher werden digitalisiert

Das Standeswesen in den Gemeinden war bis vor wenigen Jahren kaum digitalisiert. Alle Standesfälle wurden in Standesbücher eingetragen, die älteren von ihnen auf Ungarisch oder/und in Kurrentschrift. "Um die Daten nachzuerfassen, werden wir Schritt für Schritt alle Standesbücher der Gemeinden digitalisieren", kündigt Geschäftsführer Feuchtl an.

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