Österreich-Ungarn
Naturpark Raab soll grenzüberschreitend touristisch belebt werden

Der Naturpark Raab soll für Wanderer, Radfahrer und Kulturinteressierte touristisch besser erschließbar werden.
5Bilder
  • Der Naturpark Raab soll für Wanderer, Radfahrer und Kulturinteressierte touristisch besser erschließbar werden.
  • Foto: Ewald Neffe
  • hochgeladen von Martin Wurglits

MOGERSDORF. Über 20 Jahre schon gibt es den österreichisch-ungarisch-slowenischen Naturpark Raab-Őrség-Goričko. Über das, was er auf der jeweils anderen Seite der Staatsgrenze bietet, wissen Einheimische und Besucher aber immer noch recht wenig Bescheid. Ein neues, von der EU gefördertes Tourismusprojekt soll nun dazu beitragen, den Besucherzustrom zu sechs ungarischen Gemeinden und sieben Gemeinden im Bezirk Jennersdorf anzukurbeln.

Wandern, Radeln, Kultur

"Wir konzentrieren uns dabei auf Wandern, Radfahren und Kultur", erklärt der St. Martiner Bürgermeister Franz Kern, Obmann des Naturparks Raab. "Radfahrer und Wanderer sind mit durchschnittlich sieben bis acht Übernachtungen pro Urlaub außergewöhnlich lang bleibende Gästegruppen", bestätigte Tourismusberater Christian Rechberger bei der Präsentation des Projekts in Mogersdorf.

Ein- und Mehrtagesangebote

Im Mittelpunkt stehen Ein- und Mehrtagesangebote für Reisebüros und Urlauber. "Das Interesse, die jeweilige Nachbarregion kennenzulernen, ist bei den Gästen durchaus da", berichtete Naturpark-Geschäftsführer Karl Kahr. Wander- oder Radwochen sollen ebenso organisiert werden wie Info-Pakete für Gastronomen und Zimmervermieter. Auch die lückenhafte Wanderwegbeschilderung solle erneuert und verbessert werden.

Erbe der Zisterzienser

Auf ungarischer Seite steht das kulturelle Erbe des Zisterzienserordens im Mittelpunkt, der die Stadt St. Gotthard und ihr Umland jahrhundertelang prägte. Das ehemalige Kloster ist schon heute eine der Attraktionen für Besucher. In Csörötnek, rund zehn Kilometer östlich von St. Gotthard, sollen ein viergeschoßiger Aussichtsturm und eine Touristen-Informationsstelle errichtet werden, teilte Bürgermeister Zsolt Kocsis mit.

Der Tourismusverband St. Gotthard plant zusätzliche Angebote. Dazu gehören grenzüberschreitende Exkursionen, Wander- und Radwandertage, Weinlesefeste, Sternwanderungen, ein internationaler Wanderpass und Foto-Safaris, sagte Tourismusmanagerin Andrea Völler.

EU fördert

Das gesamte Projekt mit dem Namen "3 Határlos" kostet 710.000 Euro. Die EU fördert den österreichischen Anteil zu 85 %.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.