19.11.2016, 23:16 Uhr

Höllengesellen wurden von der Stadt ins Outback verbannt

Unter grausigen Masken verbargen sich junge, lachende Gesichter.

Perchten oder Krampusse? Das war hier die Frage.

Ermöglicht durch:
Jennersdorf (ak). Infernalischer Lärm, ein höllischer Gestank nach Pech und Schwefel, Feuer und grelle Blitze begleiteten die furchterregenden Gestalten beim Jennersdorfer Zeltlagerplatz am vergangenen Samstag, als die Perchtengruppe "Stollenknechte" zum großen Fest lud. Eigentlich sollte die wilde Jagd erst zu den Rauhnächten stattfinden, aber so wurde es eben ein Krampuslauf.

Zu gefährlich

Erstmalig wurde der Riesenevent beim Zeltlagerplatz in Jennersdorf abgehalten. In der Innenstadt zu gefährlich, meinten die Stadtväter. Dabei begann alles relativ harmlos, als St. Nikolaus, Knecht Rupprecht und ein kleiner Krampus Gaben an die zahlreich erschienenen Kinder verteilten. Doch plötzlich waren die Teufel los. An die 500 Krampusse und Perchten stümten die Arena und heizten den Zuschauern ordentlich ein, verbreiteten Feuer und Blitze und versetzten das Publikum in Angst und Schrecken. Ein Feuerwerk der Extraklasse beendete schließlich den Lauf und unter den grausigen Masken kamen junge, lachende Gesichter hervor. Welch ein Spaß. Die anschließende Party in Gernots Discozelt konnte sich sehen lassen und so manchem Teufel wurde es unter seinem Ziegenfell so richtig "höllisch" heiß.
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