19.09.2014, 07:55 Uhr

Bist du schon wütend?

(Foto: 8cthebest.de.tl)
Gut.

Eines musst du über Wut wissen:
Wut ist oft eine Kraft (Macht), die du unterdrückst.

Mit anderen Worten: Wut und Kraft (Macht) fühlen sich genau gleich an.

Sie fühlen sich genau gleich an.

Du bist nicht die Kraft deines Dus, weil du sie immer mit Wut verwechselst.

Warum verwende ich lieber das Wort „Kraft“ als „Macht“?
Weil Macht in dieser Wirklichkeit normalerweise so verstanden und eingesetzt wird, dass sie gleichbedeutend ist mit „Macht über andere“.
„Kraft“ dagegen bezieht sich auf deine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und Veränderungen einzuleiten.

Wenn du als Kind gesagt hast: „Weißt du was, das muss sich ändern!“,
haben deine Eltern und Lehrer entgegnet: „Sei nicht so wütend, Kleines.“
Und da warst du dann, festgenagelt, auf den Standpunkt:
„Das ist schlecht, ich sollte es nicht tun, ich sollte es nicht sein
und ich kann es nicht und ich bin es nicht.“

Doch was wäre, wenn diese Wut eigentlich KRAFT wäre, auch schon bei Kleinkindern?
Überleg mal kurz: Wenn du in deinem Leben an einen Punkt kommst, an dem du WEISST, dass sich etwas ändern muss - ist das dann Wut oder Kraft?

Und was hast du gerade, in diesen zehn Sekunden?

WIE DU DAS HERAUSFINDEN KANNST?

Du stellst eine Frage – die Frage lautet:

„Ist das Wut oder Kraft?“

Was auch immer sich leichter anfühlt – das ist es.

Dann weißt du es.
Und von dieser Ebene aus kannst du bewusst entscheiden, was du sein und tun willst.

~Dain Heer
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