08.11.2017, 18:21 Uhr

Mit Ernst Ruck durch den südlichsten Süden des Burgenlandes

Wer von der der Steiermark kommend das Kalcher Territorium betritt, befindet in der südlichsten Ortschaft des Burgenlandes, erklärt Ernst Ruck.

Ernst Ruck, Obmann des Gesangvereins Neuhaus am Klausenbach, über Entdeckenswertes in seiner Heimatgemeinde.

"Die Ruhe, die Landschaft, die Kulinarik." Ernst Ruck weiß, was Urlauber suchen, die ins Neuhauser Hügelland kommen. Schließlich vermietet der Obmann des Männergesangvereins Neuhaus am Klausenbach schon ziemlich lange Ferienwohnungen an entspannungssuchende Gäste.

"Außerdem liegen wir in der Mitte zwischen den Thermen Waltersdorf, Loipersdorf, Gleichenberg, Radkersburg, Stegersbach und Moravci. Das ist ideal für Gäste, die im Urlaub mehrere Thermen ausprobieren wollen", erzählt Ruck aus seiner Erfahrung.

Aber auch im Gemeindegebiet von Neuhaus selbst gibt es genug zu entdecken. Eines der Wahrzeichen ist die Burgruine auf dem Burgberg über Neuhaus, ein weiteres Schloss Tabor. Lange für die Öffentlichkeit abgeschirmt, dient es seit etlichen Jahren als Austragungsort für die Jopera-Opern und andere Kulturveranstaltungen. "An der ersten Tribüne und an der ersten Bühne habe ich selbst mitgebaut", erinnert sich Ruck.

Was er seinen Gästen stets ans Herz legt, ist das Wanderwegenetz, das das Neuhauser Hügelland erschließt. Rucks persönlicher Lieblingsplatz ist der Stadelberg hoch über Bonisdorf. Jedem, der hier oben steht, breitet sich nicht nur das weitläufige Gemeindegebiet, sondern die halbe Südoststeiermark zu Füßen aus. "Ein Traumplatz", schwärmt Ruck. Wo sonst hat man Riegersburg, Schloss Kapfenstein, Ruine Neuhaus und Schloss Tabor auf einmal im Blickfeld?

Wer Wandern mit Dazulernen kombinieren möchte, kann im Gemeindegebiet zwei Themenwege erkunden. Der 3,8 Kilometer lange "Apfelweg" beginnt im Neuhauser Ortszentrum und verbindet Obstgärten, Streuobstwiesen und Obstbaubetriebe. Einen themenverwandten Abstecher ist auch das "Obstparadies" in Kalchberg mit seinem Sortengarten wert.

Der "Grenzweg" führt vom Romischeck entlang der ehemaligen Grenze zwischen Österreich und Ungarn bis zum Schloss Tabor. Maria-Theresien-Steine, manche sichtbar, manche verborgen, markieren hier seit der Zeit der großen Kaiserin die Grenze.

Auch beim südlichsten Punkt des Burgenlandes kommt man hier vorbei. Am Drei-Länder-Eck treffen die Hotter von Kalch, Sichauf (Steiermark) und Ocinje (Slowenien) aufeinander.

Ein Geheimtipp von Ernst Ruck ist der "Weiße Strand von Kalch". Im Wald am Fuße des Liemblecks sind im weichen, weißen Kalkgestein unzählige versteinerte Muschelablagerungen sichtbar.

Wer nach Burg, Schloss oder Strand einkehren möchte, hat reiche Auswahl. "Wir sind eine kulinarische Insel", ist Ruck stolz. Sampl und Schardl in Neuhaus, Mertschnigg in Bonisdorf, "Hendlwirt" Wolf in Kalch und Koller in Neustift stehen für kreative, regionale und saisonale Küche.

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