17.05.2018, 16:06 Uhr

Mit Petra Granitz auf Tour durch Eltendorf und Zahling

Entschleunigung hat einen Namen: Der Hochkogel im Eltendorfer Uhudlerviertel ist ein Geheimtipp von Schuldirektorin Petra Granitz.

Idylle und Gaudi: Hier gibt es beides, erzählt die Volksschuldirektorin von Eltendorf und Königsdorf.

Wer an einem sonnigen Tag beim Aussichtspunkt über dem Eltendorfer Uhudlerviertel steht, kann nachvollziehen, was Petra Granitz meint, wenn sie von "Entschleunigung" spricht. "Es ist eine wunderbare Stelle, um ruhig zu werden und abzuschalten", schwärmt die Direktorin der Volksschule von ihrer unmittelbaren Heimat.

Zum Aussichtspunkt gelangt man recht einfach. Von den Buschenschanken am Fuße des Hochkogels führt ein Spazierweg hinauf und auf der anderen Seite wieder retour. "Im Frühling, wenn alles blüht, ist die hügelige Landschaft genauso schön wie im Herbst, wenn sich die Bäume verfärben", weiß Granitz. Mit ihren Schulkindern ist sie immer wieder heroben. Auch für Radler ist das Uhudlerviertel mit seinen Weingärten und Buschenschanken, die zum Einkehren einladen, ein gern angesteuertes Ziel.

Wer hier die Ruhe genießt, kann sich nur schwer vorstellen, dass hier zuweilen auch der Bär los ist. Zum Uhudlerfest im Spätsommer etwa strömen Tausende Besucher herauf. Drei Tage gibt es Musik, Wein, Kinderprogramm und Unterhaltung. "Es sind immer gelungene Feste, die hier gefeiert werden", sagt Granitz.

Gaudi gibt's auch auf der anderen Seite des Käferberges, und zwar im wörtlichen Sinn. Der Zahlinger Gastwirt Gerhard Schrampf hat neben seinem Gasthaus "Zum Eisernen Adler" einen "Gaudipark" eingerichtet. 32 selbst ausgedachte und selbst gebaute Spielstationen gibt es hier.

"Wer ausprobieren will, wie Entenfischen, Riesenschleudern, Gladiatorkämpfe mit Schaumstoffschlägern oder Russisches Kegeln funktioniert, hat hier viel Spaß", schildert Granitz. Vereine, Schulklassen oder Firmen kommen oft busweise her, um gemeinsam einen lustigen Wettbewerbsnachmittag zu verbringen. Kindern steht der Spielepark jederzeit sogar frei zur Verfügung.

Von hier ist es nur ein Kilometer zu einem der bedeutendsten historischen Gebäude des Burgenlandes. Wie alt genau die romanische Friedhofskirche von Zahling ist, wissen auch Historiker nicht genau. "Aber als vor elf Jahren Wandfresken aus dem frühen 14. Jahrhundert entdeckt und restauriert wurden, war das eine echte Sensation", erinnert sich Granitz.

Auch sie selbst ist übrigens für ein burgenländisches Unikat verantwortlich. Seit zwei Jahren werden nämlich die Volksschulen Eltendorf und Königsdorf gemeinsam geführt und betrieben. "Die ersten und zweiten Klassen beider Gemeinden werden in Eltendorf unterrichtet, die dritten und vierten Klassen gemeinsam in Königsdorf. Das hat sich bestens bewährt", erzählt Granitz.

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