29.11.2016, 15:04 Uhr

ÖVP pocht auf bessere Bahnverbindung im Bezirk Jennersdorf

Beim ÖVP-Kongress zum Thema Verkehr: Bernhard Hirczy, Eva Winkler, Christian Sagartz, Marianne Hackl, Friedrich Zibuschka, Walter Temmel (von links).
Bereits im Jahr 1988 hat der Jennersdorfer Gemeinderat in einer Resolution die Elektrifizierung der Steirischen Ostbahn, die durch den Bezirk führt, gefordert. Umgesetzt ist sie auch 2016 nicht, wie auf dem Südburgenland-Kongress der ÖVP betont wurde. "Wir brauchen sowohl die Elektrifizierung als auch eine bessere Taktung, damit nicht so viele Kurse vor der Landesgrenze in Fehring enden", forderte ÖVP-Bezirksobmann Bernhard Hirczy.

Zur Attraktivierung der Bahn tragen auch moderne Bahnhöfe, modernere Waggons und WLAN-Verbindung in den Zügen bei, berichtete Friedrich Zibischka von seinen Erfahrungen als niederösterreichischer Verkehrsplaner. "Bei uns hat das Land beim Ausbau der Bahnhöfe ebenso mitgezahlt wie beim Bau von Pendlerparkplätzen an Autobahnen und von Park-and-Ride-Anlagen an den Bahnhöfen."

Anrufsammeltaxi

Was die Inbetriebnahme des neuen Anrufsammeltaxi-Systems im Bezirk Jennersdorf betrifft, zeigte sich Hirczy optimistisch. "Alle zwölf Gemeinden ziehen an einem Strang. Wir werden eine Fahrt innerhalb der Gemeindegrenzen zum Preis von zwei Euro anbieten können, bezirksinterne Fahrten um vier Euro."
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