15.11.2016, 13:33 Uhr

Ostbahn-Elektrifizierung lässt auf sich warten

Der aktuelle Investitions-Rahmenplan des Verkehrsministeriums für das Burgenland bis 2022 enthält das Vorhaben nicht.
Die Chancen, dass die Steirische Ostbahn von Graz durch den Bezirk Jennersdorf bis an die ungarische Grenze in den nächsten Jahren elektrifiziert wird, sind gesunken. Der Investitions-Rahmenplan des Verkehrsministeriums für das Burgenland bis 2022, den Ressortchef Jörg Leichtfried und Landeshauptmann Hans Niessl letzte Woche vorstellten, enthält das Vorhaben nicht.

"Für das Projekt werden zurzeit Machbarkeitsstudien durchgeführt und Gespräche geführt", erklärt Sophie Lampl aus dem Kabinett von Verkehrsminister Leichtfried.

Die Investitionen in Schiene, Straße, Breitband und Forschung für das Burgenland umfassen ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. 560 Millionen Euro davon entfallen auf den Bau der Schnellstraße S7. Eisenbahn-Investitionen sind nur für das Nordburgenland vorgesehen.
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