24.01.2018, 14:31 Uhr

Raiffeisen-Bankomaten könnten erhalten bleiben

Der Bankomat in Mogersdorf soll vorerst bis 2019 bleiben ...

Mogersdorf, Minihof-Liebau, Deutsch Kaltenbrunn, Ollersdorf: Gespräche über Selbstbedienungsgeräte in den zu schließenden Raiffeisen-Filialen laufen

Mit der für Anfang Feber bzw. März angekündigten Schließung von insgesamt neun Raiffeisen-Filialen in den Bezirken Güssing und Jennersdorf ist nicht zwangsläufig auch das Ende der dort installierten Bankomaten besiegelt. Zumindest in Mogersdorf bleibt das Gerät noch mindestens ein Jahr in Betrieb, teilt Bgm. Josef Korpitsch nach Gesprächen mit der Raiffeisen-Bezirksbank Jennersdorf mit.

"Im Jahr 2019 wird das Gebäude, in dem die Bankfiliale untergebracht ist und das der Gemeinde gehört, wahrscheinlich umgebaut. Es hängt dann von der künftigen Nutzung ab, ob dann dort auch weiterhin ein Bankomat angesiedelt bleibt", so Korpitsch.

Zumindest bis Ende Feber bleibt das Selbstbedienungsgerät in Minihof-Liebau in Betrieb, so Bgm. Helmut Sampt. Eine weitere Erhaltung sei nicht ausgeschlossen. Die Gemeinde trage sich mit dem Gedanken, das Bankgebäude von Raiffeisen zu kaufen.

Auch für den Bankomaten in Deutsch Kaltenbrunn laufen Gespräche zwischen Raiffeisen und Gemeinde, berichtet Bgm. Andrea Reichl. "Wir diskutieren, ob das Gerät erhalten oder verlegt werden kann und ob wir ihn selbst übernehmen können oder zu einem möglichen Weiterbetrieb etwas dazuzahlen wollen."

Für den gut frequentierten Bankomaten in Ollersdorf, der direkt an der Bundesstraße liegt, hat Raiffeisen selbst hohes Interesse am Weiterbetrieb, bestätigt Ewald Richter von der Raiffeisenbezirksbank Güssing. Das hänge allerdings vom künftigen Besitzer des Gebäudes ab. Das gegenwärtige Bankgebäude, das Raiffeisen gehört und wo der Filialbetrieb im März beendet wird, hat noch keinen Käufer gefunden.
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