18.01.2018, 13:26 Uhr

Strategie gegen Frauenarbeitslosigkeit und Armut im Südburgenland

Harald Braun (2. v. l), Verena Dunst 8 (2. v. r) und Hedy Granabetter (l) im BBZ.
Rudersdorf: Rudersdorf | BBZ - Leiterin Hedy Granabetter stellte ihre Strategie  ABS (Aktiv bleiben im Südburgenland) gegen armutsgefährdeten Frauen im Berufsbildungszentrum Rudersdorf vor: "In drei Phasen versuchen wir der der Situation entgegenzuwirken. Analyse, Orientierung und Kompetenzerweiterung können wir sie nennen. Begleitend dazu behelfen wir uns mit einem Jobkompass, um offene Arbeitsplätze sofort zu besetzen".


Harald Braun vom Arbeitsmarktservice kann den Erfolg  der Arbeit nur mit Zahlen untermauern: "Im Jahre 2017 kamen 60 % der 2,4 MIO € Förderung den Frauen zugute. 217 Frauen und 165 Männer wurden mit diesen Mitteln unterstützt, wobei 60 % (!) in die Beschäftigung eingegliedert werden konnten. Seit 1 1/2 Jahren sinkt die Arbeitslosigkeit in Jennersdorf. Im Dezember 2017 waren in Jennersdorf 535 Arbeitslose gemeldet, das sind 120 Personen weniger als im Vorjahr".

LRin Verena  Kurz gibt bekannt, dass die Aktion ABS (Aktiv bleiben im Südburgenland) mit 2,6 MIO € zu 65% von der EU, zu 35 % vom Land gefördert wird. Sie läuft vom 18. 12. 2017 bis 31. 12. 2018.

Offen ist noch die Problematik der Teilzeitbeschäftigung und die der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Frauenerwerbsquote steht auf 71 %, davon sind 49,1 % in Teilzeitbeschäftigung. 1/3 aber unfreiwillig! Dies gilt vor allem für den Dienstleistungssektor. Im Metallgewerbe gibt es keine Teilzeitbeschäftigung, daher soll die Umsteigemöglichkeit zwischen den einzelnen Fachrichtungen durch Aufqualfizierung gefördert werden.
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