Einmal "Across the Universe" und zurück

Einladend: Die Auslage von Christina Goebl´s  "Across the Universe" in der Piaristengasse 18
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JOSEFSTADT. Im "Across the Universe" stehen in den von der Gründerin und befreundeten Künstlern gestalteten Jugendstil-Räumlichkeiten auf 200 Quadratmetern vier Coworking-Spaces, ein Meetingraum, ein Showroom, der derzeit als Galerie genutzt wird, ein großes Yogastudio, gemütliche Ruhebereiche und ein Behandlungsraum mit Massagetisch zur Verfügung. In diesem kleinen Universum können Designer, Start-ups, Künstler, Therapeuten, Masseure, Yogalehrer und alle, die dazu passen, Zeit und Raum mieten.

"Wir haben vergangenen Oktober eröffnet und es finden sich ständig neue interessante Menschen mit ihren Talenten hier ein", freut sich Christina Goebl. Die alle eines verbindet: Sie wollen ihre Träume leben, sich auf ihre Weise selbst verwirklichen. "Es macht mich jeden Tag aus Neue glücklich, hierherzukommen", sagt sie. Entdeckt hat Goebl das frisch renovierte Geschäftslokal in der Piaristengasse 18 auf einem Spaziergang. "Es war Liebe auf den ersten Blick, aber eigentlich zu groß für mich alleine." Sie zeigte es einer befreundeten Fotografin, die spontan zusagte, sich gleich einmal bei ihr einzumieten, und optimistisch meinte: "Es ist perfekt. Du wirst sehen, der Ort findet seine Menschen und umgekehrt."

Den eigenen Weg finden

Eigentlich ist die Gründerin des Coworking- und Multispaces "Across the Universe" – benannt nach ihrem Lieblingssong von John Lennon – Grafikerin und Interior Designerin und seit 2003 erfolgreich in ihrem Metier tätig. Selbstständig und leidenschaftlich gerne, wie sie sagt. Vor sechs Jahren kam dann ihre Tochter zur Welt, zwei Jahre später ihr Sohn. Das bedeutete für sie zwar großartige Erfahrungen, die sie nicht missen möchte, aber auch einen Karriereknick. Konzentriertes Arbeiten neben den Kindern ging nicht mehr. "Ich war irgendwann nur noch müde und antriebslos, wurde krank, eine Art Midlife-Crisis", lacht sie heute darüber. Sie begann eine Shiatsu-Therapie, hinterfragte die Vergangenheit, die Gegenwart und alle ihre Beziehungen.

"Als mir der Therapeut einmal die Hand auf den Rücken gelegt hat, habe ich zum ersten Mal Energie wirklich körperlich gespürt." Ein echtes Aha-Erlebnis für die ewige Skeptikerin. "Das hat mich neugierig auf mehr gemacht." Sie begann daraufhin, sich mit Schamanismus zu beschäftigen, entwickelte bald das Bedürfnis, die Welt der Energie auch anderen näherzubringen. "Ich baute mir meine erste Schamanentrommel und fing an, im Freundeskreis damit zu arbeiten." Im "Across the Universe" hat sie ihre Bestimmung gefunden. "Ich finde, es sollte auch mit Kindern möglich sein, seine Vision zu suchen und umzusetzen. Wenn man keinen kinderkompatiblen Job findet, muss man sich seinen Traumjob eben selbst erschaffen", meint sie abschließend. "Wer ein weiterer Stern in unserem Universum werden will, kann sich gerne jederzeit bei mir melden." Und natürlich auch alle, die einmal mit ihr eine Reise ins Unterbewusste machen wollen. Alle Infos unter www.universe8.at

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