Veränderte Josefstadt
In den letzten 20 Jahren hat sich viel getan

Vom Bezirksmuseum aus sieht Maria Ettl auf die Maria-Treu-Gasse.
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  • Vom Bezirksmuseum aus sieht Maria Ettl auf die Maria-Treu-Gasse.
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Was hat sich in den vergangenen 20 Jahren getan? Ein Blick auf die Entwicklungen in der Josefstadt.

JOSEFSTADT(siv). Maria Ettl arbeitet seit 25 Jahren ehrenamtlich im Bezirksmuseum Josefstadt mit, seit elf Jahren leitet sie es. Sie kennt den Bezirk so gut wie ihre eigene Westentasche und weiß, welche Veränderungen sich in den letzten 20 Jahren zugetragen haben. "So wurde vor ziemlich genau sieben Jahren, Anfang Dezember 2012, das Finanzamt in der Josefstädter Straße, im Palais Strozzi, geschlossen. In dem Gebäude ist nun seit 2015 das Institut für höhere Studien untergebracht", so Ettl.

Aus der gewünschten Öffnung des zum Palais gehörigen Parks wurde bis heute nichts. Dafür wurde erst heuer der Garten der BVA-Versicherung, ebenfalls in der Josefstädter Straße, für alle Bewohner geöffnet. In einem weiteren Park, im Hamerlingpark, entstand etwa vor vier Jahren die "Senioren Residenz Josefstadt".

Für Kinder ist im Schönbornpark heuer ein neuer Spielplatz entstanden. Das Standesamt aber, an dem man die Geburtsurkunden für die Josefstädter Kinder bekommen hat, musste erst vor kurzem gegen den Willen der Bevölkerung schließen und wurde in den 9. Bezirk verlegt. Vor allem Trauungen waren hier besonders beliebt. Das Arbeits- und Sozialgerichts Wien zog bereits 2017 von der Wickenburggasse 8 aus.

Mehr Begegnungsraum

Wenn Ettl aus dem Fenster sieht, schaut sie auf die Maria-Treu-Gasse. "Die wurde im Jahr 2007 noch unter dem ehemaligen Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian zur Wohnstraße umgestaltet.". Gleich zur Begegnungszone wurde die Lange Gasse, die im Sommer 2018 unter anderem von Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert eröffnet wurde.

"In der Lange Gasse gibt es seit April 2014 jeden Samstag einen Bio- und Spezialitätenmarkt. Er ist der erste eigene Markt der Josefstadt. Im Rahmen der Ausstellung über vergangenge Märkte in der Josefstadt im Jahr 2012 haben wir die Besucher befragt, ob sie gerne einen Markt im Bezirk hätten. Das Ergebnis war ein 'Ja' und der Markt in der Lange Gasse", so Ettl.

"Und auch zum Verein 08 in der Piaristengasse 60 kommt jeden Mittwoch - eher abends - ein Bio-Bauer aus dem Waldviertel, um seine Waren anzubieten.". Und jeden dritten Donnerstag im Monat findet am Josef-Matthias-Hauer-Platz vorm Café Hummel ebenfalls ein Markt statt. Apropos Hummel: Seit 2005 führt Christina Hummel in der 3. Generation das Kaffehaus.

Stetig im Wandel

In den letzten 20 Jahren sind viele Geschäftslokale neu entstanden oder haben auch geschlossen. "Das Restaurant und Bäckermuseum 'Alte Backstube' gibt es nicht mehr, genauso wie den Schuster in der Florianigasse. Auch das Antiquariat in der Florianigasse 5A sperrt zu. Dafür hat vor etwa 12 Jahren die Buchbinderin Czerwenka gleich daneben ihr Geschäft eröffnet. Und Ende des Jahres geht Eva Tuna in Pension und schließt ihre Boutique in der Josefstädter Straße 19", weiß Maria Ettl.

Gleich in der Nähe, Ecke Josefstädter Straße/Strozzigasse hat das Sanitätshaus "Ortoproban" aufgemacht, am Standort einer Galerie. Dafür hat das Lokal "Der narrische Kastanienbaum" ein paar Häuser weiter in der Strozzigasse bereits seit einiger Zeit für immer seine Pfoten geschlossen. Weiter unten in der Gasse, Ecke Lerchenfeldergasse, befindet sich seit viereinhalb Jahren das "Gummistiefelhaus", das weltweit erste Fachgeschäft für Regenbekleidung. Davor war an dem Standort eine Bar.

Weiters hat das "Cup Cakes" in der Josefstädter Straße geschlossen und hat nur mehr die Filiale in der Albertgasse. Und ein paar Meter weiter, schon in der Josefstädter Straße gibt es nebeneinander gleich drei eher neuere Lokale: das "Swing Kitchen", den Leberkas Willi und das Limoni's. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.....

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