Palais Strozzi
Ist die Öffnung des Parks jetzt doch möglich?

Bezirkschefin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) freut sich über den positiven Bescheid der Stadt Wien.
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  • Foto: BV8
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Durch einen bestehenden Durchgang gelangt man künftig doch in den Garten des Palais Strozzi.

JOSEFSTADT. Die Josefstadt ist nicht nur der kleinste Bezirk Wiens, sondern hat auch den geringsten Grünflächenanteil in der Landeshauptstadt zu verzeichnen. Damit will sich der Bezirk jedoch nicht abfinden. Eine mittlerweile etablierte Idee zur Schaffung von mehr Grünraum in der Josefstadt ist die Öffnung von Innenhöfen.

Nachdem im Herbst der Garten der BVA, der Versicherungsanstalt für öffentlich Bedienstete, für die Allgemeinheit zugänglich gemacht wird, hat man nun endlich auch für ein weiteres Projekt den ersten Schritt gesetzt: die Schaffung eines öffentlichen Durchgangs und gleichzeitig die Öffnung des Gartens des Palais Strozzi.

Neuer Wendepunkt

Durchhaltevermögen bewies der Bezirk in den Verhandlungen um den öffentlichen Zugang zum Innenhof des Palais. Denn wie die bz seit Jahren berichtet, war die Direktion des darin beheimateten Instituts für Höhere Studien (IHS) bislang nicht dazu bereit gewesen, dem Wunsch nach einer ständigen Allgemeinnutzung nachzukommen. Als Grund nannte das IHS bis dato das Fehlen rechtlicher Grundlagen und der damit verbundenen sicherheitstechnischen Auflagen.

Der geplante Umbau des Studentenwohnheims in der Pfeilgasse brachte jetzt jedoch die Wende. Für dessen Umsetzung wurde ein neuer Flächenwidmungsplan notwendig, der einen bisher nur privat genutzten Durchgang zum Park in der Strozzigasse beinhaltete. Diese Chance wurde vom Bezirk ergriffen und im Gemeinderat ein Antrag auf Umwidmung in einen öffentlichen Durchgang (öDW) eingebracht. Der positive Bescheid dazu wurde nun von der Stadt Wien ausgesprochen. Jetzt will der Bezirk mit den Eigentümern des Palais nochmals das Gespräch suchen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

Forschung nicht stören

"Unsere Position ist unverändert. Wenn die rechtlichen Auflagen nun stimmig sind, warten wir nur auf Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert. Sie muss an uns herantreten, damit wir uns über weitere Vorgehensweisen unterhalten können", so Thomas König, Leiter der Strategie-Abteilung des IHS. Denn das Hauptaugenmerk des IHS liegt darin, den Forschungsbetrieb trotz der Gartenöffnung weiterhin ungestört fortführen zu können.

Einen kleinen Einblick in den Inhalt der zukünftigen Gespräche gibt König aber bereits: "Auch wenn das Institut für Höhere Studien der rechtliche Mieter des Palais Strozzi ist, sollen auch Anrainer in die Gespräche einbezogen werden."

Ihre Meinung zählt: Wofür werden Sie die zusätzlichen Grünflächen nutzen? Schreiben Sie uns Ihre Wünsche, Anregungen und Überlegungen per E-Mail an l.reisenbauer@bezirkszeitung.at

Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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