Josefstadt: Gebietsbetreuungen werden zusammengelegt

Auch "Garteln ums Eck" wird von der Gebietsbetreuung forciert, die Bezirksvorsteherin fürchtet um den Ausbau von Grünflächen.
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  • hochgeladen von Theresa Aigner

JOSEFSTADT. Gar nicht begeistert von der Neustrukturierung der Gebietsbetreuung – also jener Instanz, die sich um die Stadtentwicklung kümmert – ist die Bezirksvorsteherin der Josefstadt, Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP). Bisher war der 8. Bezirk mit dem angrenzenden 7. und dem 16. Bezirk zusammengefasst.
Das soll sich ab 2018 ändern: Ab dann werden sechs statt drei Bezirke gebündelt. Damit verbindet sich die Josefstadt mit dem 1., 2., 7., 9. und 20. Bezirk. Innerhalb dieser Struktur sind dann noch Schwerpunktgebiete definiert. Das wären in diesem Verbund das Volkert-, das Alliierten- und das Stuwerviertel im 2. Bezirk sowie Alt-Brigittenau und Zwischenbrücken im 20. Bezirk. In der Josefstadt interpretiert man diese Änderungen folgendermaßen: "Die bis dato sinnvolle gemeinsame Betreuung der Bezirke Neubau, Josefstadt und Ottakring wird nun aufgelöst und der bestehende Brückenschlag zwischen den innerstädtischen Bezirken über den Gürtel hinweg durch die Schwerpunktlegung auf die Leopoldstadt und die Brigittenau ersetzt."

Bezirk nicht eingebunden

Aktuell fasst das Gebiet mit den Bezirken Neubau, Josefstadt und Ottakring 159.679 Bewohnerinnen und Bewohner. Durch die Neustrukturierung ab 2018 erhöht sich die im Gebiet zu betreuende Einwohnerzahl auf 305.620 Personen. „Bedenklich ist hier vor allem, dass die Bezirke nicht in den Entscheidungsprozess miteingebunden wurden und sich das Rathaus über die Bedürfnisse der Bewohner hinwegsetzt. Ich appelliere an den zuständigen Stadtrat Ludwig, auch in den wachsenden innerstädtischen Bezirken gezielt in Lebensqualität zu investieren“, sagt Mickel-Göttfert.

Sorge um Grünraum

Vor allem um die Förderung von Grünraum sorgt man sich: „Gerade im innerstädtischen Bereich, der ein hohes Bevölkerungswachstum verzeichnet, erweisen sich die Frage nach mehr Grünraum und die Gestaltung von Freiraum als besonders wichtig. Bis dato hat die Gebietsbetreuung hier gute Arbeit geleistet", so Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert.

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