Falschparker
Parkplätze in der Blindengasse weichen einem Pflanzenbeet

Veronika Mickel-Göttfert mit Parteikollege Stephan Mlczoch.
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In der Causa Blindengasse gibt es Neuerungen: Geplant ist eine generelle Umgestaltung. Damit soll den ewigen Falschparkern der Garaus gemacht werden.

JOSEFSTADT. Seit einigen Jahren findet die Josefstädter Blindengasse immer wieder den Weg in die Medien. Der Grund dafür ist schnell erklärt: falsch parkende Autos. Nach langen Diskussionsrunden zwischen den Grünen und der ÖVP wurde nun eine Lösung gefunden: Die Parkplätze müssen weichen.

In Wien ist Falschparken keine Seltenheit. Warum also ist es gerade in der Josefstadt ein Problem, das seit mindestens zehn Jahren diskutiert wird? Ganz einfach: Direkt neben den vorhandenen Parkflächen befinden sich die Gleise der Straßenbahnlinie 5. Parkt nun ein Autofahrer nicht ordnungsgemäß ein, lässt zum Beispiel sein Heck zu weit in die Fahrbahn hineinragen, kann das Fahrzeug der Wiener Linien nicht mehr vorbei. Die häufige Folge dessen ist eine generelle Betriebsstörung, die den gesamten Verkehr auf der Blindengasse lahmlegt.  Alleine im Jahr 2018 wurden 49 Fälle gemeldet, in denen sogar Polizei oder Feuerwehr notwendig wurde.

Gemeinsame Lösung

Ideen zur Lösung dieses Problems gab es in den vergangenen Jahren immer wieder. Zum Beispiel wurde eine Warnblinkanlage aufgestellt, die Autofahrer mit einem Lichtsignal auf schlechtes Parkverhalten aufmerksam machen sollte. Weiters gab es die Überlegung, Waschbetonplatten zu verlegen, um das Abstellen von Autos generell zu verhindern. Beide Möglichkeiten fanden jedoch keinen großen Zuspruch in der Bevölkerung.

Kürzlich wurde jedoch eine gemeinsame Lösung gefunden, die – befürwortet von den Grünen, der ÖVP und den Wiener Linien – akzeptiert werden kann: In dem problematischen Bereich werden die Parkplätze gestrichen und stattdessen der Gehsteig verbreitert. Darauf werden neue Pflanzenbeete aufgestellt. Die Kosten dafür tragen zur Gänze die Wiener Linien. "Wir bemühen uns seit fast zehn Jahren um eine Lösung des Problems. Daher freuen wir uns natürlich, wenn es nun endlich in die richtige Richtung geht", so Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Alexander Spritzendorfer (Grüne).

Weitere Maßnahmen

Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) will dieses Projekt nutzen, um eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Bereich zu setzen: eine Temporeduktion. "Dafür haben wir uns starkgemacht und einen Antrag im Bezirksparlament eingebracht, um das Tempo im Bereich der Josefstädter Straße und der Lerchenfelder Straße auf 30 zu drosseln", erklärt Mickel-Göttfert.

Ein genauer Plan für die Umgestaltung wurde derzeit noch nicht fixiert. Dazu wird es jedoch am Freitag, 20. September, eine Projektbesprechung im Büro der MA 28, der Magistratsabteilung für Straßenverwaltung und -bau, geben.

Veronika Mickel-Göttfert mit Parteikollege Stephan Mlczoch.
Alexander Spritzendorfer zeigt auf die enge Spur.
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