Infoabend rund um U2 und U5
Was bedeutet der U-Bahn-Bau für die Josefstadt?

Wolfgang Primisser, Jennifer Pusch, Bezirkschefin Veronika Mickel-Göttfert und Claus Korper (v.l.) beim Info-Abend.
  • Wolfgang Primisser, Jennifer Pusch, Bezirkschefin Veronika Mickel-Göttfert und Claus Korper (v.l.) beim Info-Abend.
  • Foto: Hofmann-Köllner
  • hochgeladen von Andrea Peetz

Beim Einkaufsstraßenverein "cross 8" informierte man über die anstehenden Bauarbeiten von U2 und U5.

JOSEFSTADT. Wie es mit dem Bau der U2 und der U5 in der Josefstadt weitergeht? Um Fragen dazu zu beantworten und auch der Bevölkerung Ängste zu nehmen, lud der Einkaufsstraßenverein "cross 8" zum Infoabend ein. Mit dabei: Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) und Vertreter der Wiener Linien.

Während der nächsten acht Jahre wird im 8. Bezirk gebaut. Die Fertigstellung der neuen U5 ist im Jahr 2025 geplant. Die U2 soll ab 2027 unter dem Achten verkehren. Im Bezirk gibt es deswegen zwei Großbaustellen: Die Station Rathaus wird umgebaut und die Station Frankhplatz neu errichtet. Beide Projekte sind in der Größenordnung nicht zu unterschätzen. Seitens der Wiener Linien heißt es etwa: "Es dauert ein bisschen, immerhin bauen wir ein Hochhaus unter der Erde."

Betroffene, bitte melden!

Zuversichtlich ist Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert. Die ÖVP-Politikerin sieht den projektierten U-Bahn-Ausbau positiv. "Alles nicht so schlimm", sagt sie. Ein Anliegen hat sie dennoch: Sie appelliert an Anrainer und Bau-Betroffene, sich zu melden und ihre Anliegen mitzuteilen. Man werde versuchen, vieles zu berücksichtigen.

Ins selbe Horn bläst auch der Einkaufsstraßenverein "cross 8": "Bei Fragen und Baustellen-Problemen sollen sich Betroffene bitte jederzeit an die Ombudsstelle wenden." Man werde versuchen, eine konstruktive Lösung zu finden. Der Projektplan sei im Detail nicht in Stein gemeißelt, es gebe immer ein bisschen Spielraum.

Förderung für Unternehmen

Für betroffene Josefstädter Unternehmer gibt es gute Nachrichten: Die Wiener Wirtschaftskammer vergibt Förderungen an Betriebe, wenn es zu Beeinträchtigungen durch den Bau kommt. Vorgesehen sind Unterstützungen bei den Mietkosten, aber auch bei Werbemaßnahmen. Unternehmer können zudem eigene Ideen zur Verbesserung der Situation einbringen.

Autor:

Andreas Edler aus Wieden

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