Josefstadt
Protestaktion zur Routenteilung des 13A

Die Josefstadt kämpft weiter um den 13A. Die Zweiteilung soll aufgehoben werden.
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Die Zweiteilung des 13A sorgt in der Josefstadt für Tumult. Der Bezirk hat nun zu einer Protestaktion aufgerufen.

JOSEFSTADT. Seit Montagfrüh ist die am stärksten genutzte Buslinie Wiens – der 13A – zweigeteilt. Die Gründe dafür sind die Vorbereitungen für den baldigen Bau der U2 und der U5 sowie die Umgestaltung der Neubaugasse in eine Begegnungszone.

Die neue Route des 13A führt von der Ecke Alser Straße/Skodagasse über die Neubaugasse und die Burggasse bis zur Station Volkstheater. Von dort fährt er über die Neustiftgasse zurück bis zur Alser Straße. Wie bisher schließt die südliche Route des 13A ab der U3-Station Neubaugasse an. Sie führt – wie früher – von der Neubaugasse über die Schadekgasse bis zum Hauptbahnhof. Fahrgäste müssen daher zweimal umsteigen.

Bezirk will andere Lösung

"Wir fokussieren uns auf die Bedürfnisse der Menschen. Die Zweiteilung stößt bei ebendiesen auf großes Unverständnis. Denn gerade Familien mit Kindern, ältere Leute und solche, die in ihrer Mobilität oder Wahrnehmung eingeschränkt sind, werden die Linie nicht mehr nutzen können", so die Befürchtung von Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP).

Seit Bekanntwerden der Zweiteilung fordert die Josefstadt eine andere Lösung. Die Ersatz-idee dazu ist nicht neu, sondern bedient sich der bereits seit Jahren gut funktionierenden Ausweichroute des 13A während des Flohmarktes in der Neubaugasse: Diese führt ab der Haltestelle an der Ecke Strozzigasse/Lerchenfelder Straße über die Lerchenfelder Straße, die Museumstraße, den Museumsplatz und den Getreidemarkt bis hin zur Gumpendorfer Straße. Danach mündet sie wieder in die normale Route.

Diese Möglichkeit wurde von den Wiener Linien geprüft, doch als wirtschaftlich unrentabel befunden, wie es aus dem Büro der Bezirksvorstehung heißt. Da es sich bei der Zweiteilung nicht um eine kurzfristige Angelegenheit handelt, sondern diese bis Herbst 2020 bestehen bleibt, will die Josefstadt um ihre andere Idee kämpfen.

Aufruf zum Protest

Daher lud der Bezirk am Montag, 13. Jänner, zu einer Protestaktion an der Endstation des 13A an der Ecke Alser Straße/Skodagasse ein. Gemeinsam mit Anrainern wurde dort gegen die Teilung der Linie demonstriert. Ob die Aktion auch das gewünschte Resultat bringt, bleibt in den nächsten Wochen abzuwarten.

Die Josefstadt kämpft weiter um den 13A. Die Zweiteilung soll aufgehoben werden.
So würde sich die Josefstadt die neue 13A Route wünschen.
Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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