Lerchenfelder Straße
Was beschäftigt die Josefstädter? (Bildergalerie)

Die Experten sprachen mit den Bezirksvorstehern Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) aus der Josefstadt und Markus Reiter (Grüne) aus Neubau.
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  • Die Experten sprachen mit den Bezirksvorstehern Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) aus der Josefstadt und Markus Reiter (Grüne) aus Neubau.
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Experten und Anrainer trafen sich, um über die Zukunft der Lerchenfelder Straße zu diskutieren.

JOSEFSTADT/ NEUBAU. Der Neubau und die Josefstadt luden gemeinsam mit dem Verein "Lebendige Lerchenfelder Straße" Anrainer und Interessierte zu der zweitägigen Veranstaltung "Lerchenfelder Perspektiven" ein. Diese zielte darauf ab, die positiven und negativen Seiten einer der wichtigsten Einkaufsstraßen des 7. und 8. Bezirks zu besprechen.

Um den gesamten Straßenzug behandeln zu können, wurde am ersten Tag zu einem gemeinsamen Lokalaugenschein geladen. Am zweiten Tag fand die Veranstaltung im "Zimmer" in der Piaristengasse statt. Die dortige Diskussionsrunde zeigte, dass eine Zusammenarbeit zwischen der ÖVP und den Grünen im kleinen Rahmen bereits funktioniert.

Ideenpool für Straße gesammelt

Zahlreiche Themen wurden besprochen, dabei kristallisierten sich einige Hotspots heraus: darunter, wie von den Bezirken erwartet, der Verkehr und der damit entstehende Lärm entlang der Lerchenfelder Straße. Die Meinungen teilten sich jedoch in zu viele und zu wenige Parkplätze im Bezirk. Außerdem wurde darüber gesprochen, die Autos generell aus der Einkaufsstraße zu verbannen, um den enormen Durchzugsverkehr zu stoppen. Die Geschäftsleute sprachen sich jedoch dagegen aus. Als Alternative wurden sogenannte autofreie Tage vorgeschlagen.
Auch über das Zufußgehen, Sitzen und Stehen wurde diskutiert. Viele Anrainer sprachen sich für eine Verlängerung der Fußgängerzone von der Lange Gasse bis zur Lerchenfelder Straße aus. Denn es fehle an Begegnungszonen im Bezirk sowie an Sitz- und Verweilelementen in den Seitengassen.

Zu öffentlichen Plätzen gehören auch Begrünungsideen. Von diesen gab es ebenfalls zahlreiche. Da den Anrainern bewusst ist, dass ein neuer Baum bis zu 40.000 Euro kosten kann, ist ihr Wunsch nach Schutz des Altbestands noch wichtiger geworden. Generell sprechen sich die Josefstädter vermehrt für mehr Bäume, Grünflächen und Fassadenbegrünungen aus.
Aber was wären öffentliche Plätze ohne soziales Miteinander? Auch das fand seinen Platz in der Diskussion. Es wurde über gemeinsame Feste, Floh- oder auch Bauernmärkte gesprochen. Bücherschränke, offenes WLAN und konsumfreie Sitzgelegenheiten könnten das soziale Gefüge ebenfalls verbessern.

Planung der Umsetzung

Diese Aufzählungen sind nur ein kleiner Ausschnitt der Wünsche, die aus den Anrainern sprudelten. "Genug, um die nächsten fünf Jahre davon zehren zu können", sind sich die Bezirkschefs Mickel-Göttfert (ÖVP) und Reiter (Grüne) einig.

Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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