16.10.2016, 20:58 Uhr

Tag der offenen Ateliers und mehr

Wien: Bennogasse 31 | Treffen des kunst.atelier-plahs - der gemeinsamen Wirkungsstätte der beiden Künstler Franz und Renate Plahs.

Franz Plahs erhielt seine Ausbildungen von diversesten namhaften Künstlern wie z.B. Gerhard Almbauer, Siegfried Santoni und Prof. August Svoboda. Nach langen Jahren der Aquarellmalerei stehen beim Künstler heute die Medien Öl- und Acryl, welche er vielfach in Form von Collagen oder Materialbildern verarbeitet, eindeutig im Vordergrund seines Schaffens. Im Arbeitsprozess werden die Bildträger mit verschiedensten Materialien - meist Fundstücken aus der Natur mit Bezug auf das beabsichtigte Endprodukt - entsprechend aufbereitet und collagiert, ehe final der eigentliche Farbgebungsprozess stattfindet. Seine Arbeiten sind spontan bis intuitiv – beinahe meditativ, sowie stark stimmungsabhängig. Er bevorzugt die abstrakte oder zumindest stark abstrahierte Malweise, und versucht solcherart dem Betrachter möglichst viel Spielraum für eigenen Interpretationen zu belassen. Die fertigen Kunstwerke gleichen einer dreidimensionalen Komposition aus Farben und Formen – ausgewogen – kraftvoll – ästhetisch.
Seine Botschaft: Kunst muss für mich nicht unbedingt "schön" (im herkömmlichen Sinne) sein, aber sie soll den Menschen positiv ansprechen und berühren, gleichzeitig auch zum Nachdenken anregen.

Renate Plahs hat sich in ihrem künstlerischen Schaffen mehr der 3-Dimensionalität gewidmet und konzentriert sich dabei auf das plastische Arbeiten mit unterschiedlichsten Rohmaterialien wie Ton, Stein und Holz. Ihr Wissen konnte die Künstlerin durch Ausbildungen bei Rikki Reinwein und Leslie de Melo (Skulpturen und Objekte) sowie Donna Kato, Ana Blechi und Jana Roberts Benzon (Schmuck) erlangen. Aber auch die ständige Suche nach dem „Neuen“ steht für sie auf der Tagesordnung. So werden immer wieder neue Materialien und Werkstoffe zu eindrucksvollen Objekten verarbeitet. Die Kombination dieser vielen Techniken spiegelt sich in vielen der über Jahre hinweg entstandenen Kunstwerke wider. Objekte, egal ob groß oder klein, hergestellt in Aufbautechniken, reichen von Figuren im Stile der drallen Weiber von Niki de Saint Phalle über bunte Phantasiefiguren bis zu schlanken körperhaften Figuren, vielfach kombiniert mit veredelten Schwemm- oder Rebenhölzern.
Ergänzt wird der kreative Prozess durch die Herstellung von Schmuckstücken, wovon jedes einzelne für sich ein Unikat darstellt.

Die Kreativwerkstätte kunst.atelier plahs ist seit 2012 in 1080 Wien beheimatet, wo nicht nur künstlerisch gearbeitet wird, sondern während des Jahres auch immer wieder Ausstellungen und nach Bedarf Kleingruppenkurse stattfinden. Weitere Infos finden sich auf der Website www.kunstatelier-plahs.at
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