09.11.2016, 11:04 Uhr

Wie gehts weiter mit der Strozzigasse 39?

Das historische Gebäude verfällt immer weiter.

Am 30. November wird die Causa des verfallenen Baujuwels wieder im Petitionsausschuss behandelt.

JOSEFSTADT. Das Haus in der Strozzigasse 39 regt die Josefstadt auf. Der Eigentümer lässt das historische Gebäude verfallen, Anrainer haben eine Petition gestartet, um das 1772 errichtete Haus zu retten.

Am 7. September wurde diese erstmals im Petitionsausschuss der Stadt behandelt, das nächste Mal ist das Haus am 30. November Thema. Dafür wurde nun Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) dazu aufgerufen, eine Stellungnahme abzugeben. Darin verweist sie zunächst auf den Befund der MA 19, wonach das Haus aufgrund "seiner baugeschichtlichen Entwicklung von besonderer Bedeutung" sei und deshalb nicht abgerissen werden dürfe. Davon ist der Eigentümer inzwischen zwar nach Auskunft seines Architekturbüros abgerückt – der Baupolizei sind aber nach wie vor keine Pläne bekannt.

Insofern appelliert Mickel-Göttfert an den Ausschuss, den Eigentümer aufzufordern, "alles daran zu setzen, das Gebäude zu erhalten". Sehr viel mehr kann der Ausschuss ohnehin nicht machen – er hat nur Empfehlungskompetenz.

Hintergrund

Bericht: Petition für Renovierung gestartet
Verfallendes Haus in der Strozzigasse 39: Rathaus behandelt Petition
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