Naturschutz
5 Tipps für mehr Artenvielfalt im Garten

Der 22. Mai ist der Internationale Tag der Artenvielfalt
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  • Der 22. Mai ist der Internationale Tag der Artenvielfalt
  • Foto: Gustav Bernoth
  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Der 22. Mai ist der internationale Tag der Artenvielfalt. Er erinnert daran, dass bereits rund eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind.

KÄRNTEN. Am 22. Mai, dem Tag der Artenvielfalt, möchte das Ökosoziale Forum daran erinnern, dass jeder dem weltweiten Aussterben von Tier- und Pflanzenarten entgegen wirken kann.
"Jeder Garten kann mit wenig Aufwand zu einem wichtigen Lebens- und Rückzugsraum für Pflanzen und Tiere gemacht werden", erklärt Thomas Weber, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums Kärnten.
Mit diesen fünf nützlichen Tipps kann man ganz leicht Nischen für Tiere und Pflanzen im eigenen Garten schaffen.

1. Nahrungsquellen für Insekten

Ein buntes Blumenmeer im Garten ist nicht nur schön, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und andere Nützlinge, wie etwa Bienen. Blühflächen lassen sich zudem ganz einfach anlegen: man mäht einfach nicht den gesamten Rasen, sondern lässt die eine oder andere Stelle frei und mäht diese nur zwei- bis dreimal pro Jahr.

2. "Wildnis-Ecken" als sichere Verstecke

Mit Laub- und Reisighaufen, Trockensteinmauern oder Teichen kann man ganz leicht einer Vielfalt von Tieren Futter und Unterschlupf bieten. Noch einfacher ist es einen kleinen Bereich des Gartens sich selbst zu überlassen. In dieser "Wildnisecke" können sich Nützlinge ungestört entfalten.

3. Nachteile des Mähroboters

Wer zu Hause im Garten einen Mähroboter hat, sollte diesen der Artenvielfalt zuliebe stehen lassen. Da er den Rasen immer auf gleicher Höhe hält, nimmt er vielen Rasenpflanzen die Möglichkeit zu erblühen.
Außerdem gibt es immer wieder tödliche Begegnungen mit Igeln und anderen tierischen Gartenbewohnern.

4. Wohnraum für Tiere

Vögel, Fledermäuse und Insekten sind häufig darauf angewiesen, dass ihnen Unterkünfte und Nisthilfen bereitgestellt werden. Dafür können zum Beispiel Insektenhotels aufgestellt werden. Oft reicht es aber bereits aus, wenn man Totholz im Garten liegen lässt.
Wer sich sein Insektenhotel oder eine Nisthilfe selbst bauen möchte, findet zudem viele Bauanleitungen im Internet.

5. Hecken als Lebensraum

Hecken sind nicht nur bei Menschen als Sichtschutz beliebt, sie bieten auch vielen Tieren einen Lebensraum. Vor allem Hecken aus Hunds-Rose, Schlehe, Berberitze oder Weißdorn bieten Tieren ein zu Hause und Nahrung und tragen so zur Artenvielfalt bei.

Anbei findet ihr ein paar Beispiele für Kärntens Artenreichtum.

Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

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