Bilanz der Feuerwehr
2019 wurden 6.700 Brände und über 15.000 technische Einsätze bewältigt

Die Feuerwehren waren 2019 bei durchschnittlich 59 Einsätzen pro Tag.

Fast 2,2 Millionen Stunden standen die Kärntner Feuerwehren 2019 im Einsatz – nicht nur bei Bränden und technischen Hilfestellungen, sondern auch bei Übungen, Wartungen etc.

KÄRNTEN. 6.700 Brände und über 15.000 technische Hilfsleistungen wurden im vergangenen Jahr von den Kärntner Feuerwehren bewältigt. Das sind 59 Einsätze pro Tag, täglich um drei mehr als 2018. 160.167 Feuerwehrleute leisteten 2019 über 360.000 Einsatzstunden. 
Dabei wurden 471 Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr gerettet, 388 Tiere geborgen. Der verhinderte Schaden an Sachwerten und Umwelt ist schwer zu beziffern, so Feuerwehr-Referent Daniel Fellner, der großen Dank ausspricht.
Auch Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin "zieht den Hut" vor seinen Kollegen, vor ihrer Leistungsbereitschaft, Selbstlosigkeit und Professionalität.

Unwetter bleiben in Erinnerung

Das Jahr 2019 war wieder von vielen Unwettern geprägt – im Frühling und Sommer gab es viele Einsätze durch Unwetter mit Sturm und Starkregen, die Unwetterkatastrophe "Detlef" im November bleibt allen in Erinnerung. "Da wären wir ohne die Hilfe unserer Wehren aufgeschmissen gewesen", sagt Fellner. 

Fast 2,2 Millionen Stunden an Tätigkeiten

Doch nicht nur Einsätze standen an der Tagesordnung, sondern auch Aus- und Weiterbildung, Übungen, Wartung und Verwaltung. Diese Tätigkeiten erforderten fast zwei Millionen weitere Stunden – insgesamt waren die Feuerwehren also fast 2,2 Millionen Stunden für die Allgemeinheit tätig. Jedes dritte Mitglied besuchte eine Aus- und Weiterbildung an der Landesfeuerwehrschule, so Robin.
Gefeiert wurde auch: das 150-Jahr-Jubiläum des Landesfeuerwehrverbandes und die Eröffnung der LAWZ 3.0, Leitstellenverbund, sowie der neu sanierten Landesfeuerwehrschule.

Sonderurlaub und Entgeltfortzahlung

Fellner betont: "Ich persönlich freue mich darüber, dass wir im Jahr 2019 wesentliche Neuerungen im Sinne unserer Feuerwehren umsetzen konnten: So wurde im Kärntner Gemeindemitarbeiterinnengesetz verankert, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren 40 Stunden im Jahr (bei Vollzeitbeschäftigten) Sonderurlaub für spezifische Ausbildungen erhalten. Mit der neuen Richtlinie zur Entgeltfortzahlung schuf das Land Kärnten eine Grundlage dafür, dass Dienstgeberinnen und Dienstgeber, die bei ihnen beschäftigte Einsatzkräfte bei Großschadensereignissen unter Fortzahlung des Entgeltes von der Diensterfüllung befreien, eine Förderung erhalten können. Damit ist es uns gelungen, das Ehrenamt nachhaltig zu stärken."

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