Kärnten
41. Millionen Euro fließen in Schutz vor Naturkatastrophen

Insgesamt 41 Millionen Euro werden in Schutzmaßnahmen gegen Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Lawinen fließen.
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  • hochgeladen von Rudolf Rutter

Die Bilder der Hochwasserkatastrophe in weiten Teilen Österreichs, waren besorgnisserngend. Kärnten verstärkt nun die Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser, Lawinen und Wildbäche.

KÄRNTEN. Insgesamt 21 Millionen Euro werden heuer in den Kärntner Hochwasserschutz fließen, davon rund 4,5 Millionen an Landesmittel. In die Wildbach- und Lawinenverbauung insgesamt 20,5 Millionen Euro, davon 4,1 Millionen Euro Landesmittel. Diese Projekte werden innerhalb der Kärntner Landesregierung, aufgrund der besonderen Priorität, ganzheitlich geplant und daher referatsübergreifend finanziert.

"Investitionen so hoch wie nie zuvor"

"Die Kärntner, deren Wohnraum und die öffentliche Infrastruktur nachhaltig vor Naturkatastrophen zu schützen, ist mir ein Herzensanliegen. Deswegen haben wir in den vergangenen Jahren so viel in den Hochwasserschutz in Kärnten investiert wie noch nie zuvor. Wir haben stets alle verfügbaren Bundesmittel abgeholt und so sind in den Jahren 2018 bis 2020 mehr als 130 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen vor Naturgewalten, konkret in den Hochwasserschutz und die Wildbach- und Lawinenverbauung, geflossen. Wirft man einen Blick auf die aktuellen Hochwasserkatastrophen mit furchtbarsten Auswirkungen, die sich am Wochenende in Österreich und in den Nachbarländern ereignet haben, weiß man, dass man in diesem Bereich keinesfalls sparen darf“, so Wasserwirtschafts- und Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner, der angesichts der Opfer und Schäden vom Wochenende tief erschüttert ist.

Große Beteiligung

So beteiligt sich auch das Straßen- und Brückenbaureferat an den Verbauungsmaßnahmen. „Je nach Projekt übernehmen wir 5 bis 12 Prozent der Gesamtkosten“, erklärt Straßenbaureferent LR Martin Gruber. „In Kärnten haben Unwetter in den letzten Jahren auch an der Straßen- und Wegeinfrastruktur massive Schäden angerichtet, was mit sehr hohen Kosten und Verlusten für Land, Gemeinden und Anrainer verbunden war. Durch die Beteiligung an Verbauungsprojekten können wir präventiv dazu beitragen, Straßen, Brücken, Wege und damit grundlegende Infrastruktur zu schützen“, hält Gruber fest.

Schäden aus Vergangenheit beheben

Im Jahr 2021 liege der Schwerpunkt der Tätigkeit der Schutzwasserwirtschaft in der Fertigstellung der Schadensbehebungen nach den Hochwasserereignissen von 2019 und 2020, sowie die Fortsetzung der laufenden Vorhaben, insbesondere in Lavamünd, Möllbrücke, Gurk und Hermagor. Weiter gearbeitet wird unter anderem an den bereits in den Vorjahren gestarteten Hochwasserschutzmaßnahmen an der Gössering im Gitschtal und Hermagor, am Riegerbach in Radenthein/Döbriach beziehungsweise an den Aufräumarbeiten und Sofortmaßnahmen nach den Hochwässern am Afritzerbach, Damtschacherbach, Gurk, Klammbach, Köstenbergerbach, St. Ulricherbach, Tiebel und Tiffnerbach.

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