500.000 Euro für Milchbauern im Berggebiet

Rund 80 Prozent der heimischen Milch-Betriebe befinden sich in betroffenen Berggebieten
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  • hochgeladen von Sebastian Glabutschnig

Im Jahr 2016 hat der Milch-Preisverfall die kleinstrukturierte Milchwirtschaft in Kärnten unter Druck gebracht. Im Schnitt betrug der Einkommensverlust 8.000 Euro pro Betrieb. Bis heute hat sich der Preis noch nicht stabilisiert und liegt noch immer unter dem Niveau von vor 2015 mit 40 Cent pro Kilogramm. Derzeit bekommen die Milchbauern 35,36 Cent pro Kilogramm.
Betroffen davon sind hauptsächlich Milchbauern im Berggebiet, wo sich rund 80 Prozent der heimischen Milch-Betriebe befinden. Dort wurde der Preisverfall zur Überlebensfrage für die Familienbetriebe. „Die Milchwirtschaft ist die wesentlichste Einkommensgrundlage im Berggebiet. Die Bewirtschaftung muss sichergestellt werden. Nicht nur für die Betriebe alleine, denn durch sie wird die Kulturlandschaft für Tourismus und Freizeitwirtschaft erhalten“, so Landesrat Christian Benger.

Transportkostenzuschuss 2018

Im Jahr 2016 hat die Landesregierung 500.000 Transportkosten-Zuschuss Euro als Nothilfe beschlossen, den die Milchbauern in den benachteiligten Gebieten erhalten haben. Dieser Transportkosten-Zuschuss ist auch für 2018 wieder budgetiert. Die Modalitäten für die Auszahlungen werden im Februar festgelegt, die Regierung soll den Zuschuss auch noch im Februar beschließen. „Die Milch geht alle an! Die Existenzfrage der Familienbetriebe im ländlichen Raum betrifft die gesamte Gesellschaft. Denn fallen die Strukturen im ländlichen Raum weg, gehe Lebensmittelproduktion und damit Wertschöpfung im Land verloren, fehlen Investitionen, geht die Kulturlandschaftspflege zurück, was wiederum den Tourismus massiv betrifft", so Benger.

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