Wetter in Kärnten - laufendes Update
Dienstag: Acht Volksschulen morgen noch geschlossen

Während es noch immer gefährlich ist, laufen die Aufräumarbeiten.
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  • Während es noch immer gefährlich ist, laufen die Aufräumarbeiten.
  • Foto: Markus Jansche/Bundesheer; Christian Debelak/Bundesheer
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Nach den tragischen Ereignissen am Wochenende und gestern, Montag, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Neuerliche Niederschläge heute, Dienstag, können wieder zu Hangrutschungen, Murenabgängen und Lawinen führen. Die Hochwasser-Gefahr sinkt nun wieder.

Die wichtigsten Infos von heute (nachzulesen im Live-Ticker unten):

  • Morgen, Mittwoch, wieder Schulschließungen von Volksschulen Lind im Drautal, Berg im Drautal, Stall, Heiligenblut, Großkirchheim, Mörtschach, Baldramsdorf und Flattach.
  • Faaker See erreichte 100-jährliches Hochwasser – Beitrag mit Video dazu hier
  • Verbund beginnt wieder mit Aufstau der Drau-Stauseen
  • Landesregierung beschloss Hilfspaket – mehr dazu hier
  • Hochwasser geht mehr und mehr zurück
  • In Oberkärnten laufen die Aufräumarbeiten, obwohl es noch immer gefährlich ist (Hangrutschungen, Lawinen, Muren möglich).

Aktuelle Infos von Dienstag

21. 36 Uhr: Eine lesenswerte Story
Ein Leser wandte sich mit Fotos an die WOCHE. Eigenheim steht knietief im Wasser. Familie musste bereits anderenorts unterkommen. Der Finkensteiner hinterfragt fehlende Investition in Entwässerungsanlagen des Sees.
Die ganze Story hier!

20.33 Uhr: Bedrohung in Feld am See
In der Gemeinde Feld am See, in der die Zivilschutzwarnung bestehen bleibt, aber die Schule und der Kindergarten morgen wieder offen haben, gibt es auf einem Hang einen – laut Medienberichten – zwei Kubikmeter großen Felsen, der eine Siedlung darunter bedroht. 50 Personen mussten evakuiert werden. Morgen soll geklärt werden, wie man die Situation lösen kann.

19.35 Uhr: Weitere Volksschulen morgen geschlossen
Inzwischen meldeten auch die Volksschulen Großkirchheim, Mörtschach und Baldramsdorf, dass sie morgen, Mittwoch, nicht öffnen. Damit bleiben nach jetzigem Stand acht Oberkärntner Schulen morgen geschlossen. 

18.30 Uhr: Video vom Einsatz bei der Sillebrücke (Gurk)

18.01 Uhr: Zivilschutzalarm nun auch in Obervellach aufgehoben
Gute Nachrichten: Auch in Obervellach ist der Zivilschutzalarm beendet. Also sind morgen auch die Neue Mittelschule, die Volksschule, der Kindergarten und die Kleinkindbetreuung in Obervellach geöffnet. Heute Vormittag wurde bereits der Zivilschutzalarm in Mallnitz aufgehoben.

Wo gibt es noch Zivilschutzalarm?

  • Reißeck
  • Berg im Drautal
  • Feld am See
  • Flattach (Zivilschutzwarnung)

17.51 Uhr: Sperre zwischen Baldramsdorf und Spittal
Schon wieder ist sie gesperrt, die Feuerwehr kämpft hier mit einem Kanal.

17.30 Uhr: Magdalensbergs Bürgermeister Andreas Scherwitzl meldet sich mit Fotos

16.43 Uhr: Auch morgen, Mittwoch, Schulschließungen
Am Mittwoch werden in Oberkärnten wieder Schulen geschlossen bleiben. In diesen ist – wie gehabt – trotzdem für Betreuung gesorgt, sollten Schüler eintreffen. Und wiederum sind auch in geöffneten Schulen jene Kinder entschuldigt, die nicht gefahrenlos zur schule kommen können. In den betroffenen Gemeinden sind auch die Kindergärten angehalten, geschlossen zu bleiben und trotzdem für Betreuung zu sorgen.

Morgen, Mittwoch, geschlossen bleiben laut Land Kärnten:

  • VS Lind im Drautal
  • VS Berg im Drautal
  • VS Stall
  • VS Heiligenblut
  • VS Flattach

Normalen Unterricht gibt es zum Beispiel wieder in Greifenburg und Weißensee.

16.32 Uhr: Aus Liebe zum Menschen
Herzlichen Dank auch an das Rote Kreuz, das sich selbstverständlich auch im Dauereinsatz befindet!!!

15.43 Uhr: Redakteurin Alexandra Wrann unterwegs in Finkenstein
Alexandra Wrann war heute mit Bürgermeister Christian Poglitsch in Finkenstein unterwegs. Hier ihr Video dazu. Der Pegel des Faaker Sees steht normalerweise bei 40 Zentimeter, gestern Nacht war er bei 151. Das bedeutet: Es wurde ein hundertjährliches Hochwasser erreicht (schon bei 140). Man füllte 11.000 Sandsäcke und arbeitete 70 Stunden durch! 50 Häuser stehen unter Wasser.
Die Story dazu hier!

Der Faaker See hatte HW100 erreicht
  • Der Faaker See hatte HW100 erreicht
  • Foto: Hydrographischer Dienst
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

15.22 Uhr: Verbund beginnt mit langsamem Aufstau
Der gänzlich abgestaute Völkermarkter Stausee hat seine Arbeit getan und Lavamünd vor Hochwasser geschützt. Die Drau führte laut Verbund schon am Sonntag pro Sekunde bis zu 1.700 Kubikmeter Wasser, aber es wurden nie mehr als 1.350 Kubikmeter in Richtung Lavamünd weitergegeben. Der Stausee war um 4,5 Meter abgesenkt worden, füllte sich aber innerhalb von zwei Tagen wieder auf 1,6 Meter unter Normalniveau. 
Nun beginnt bis Donnerstag der langsame Wiederaufstau der großen Stauseen bei den Kraftwerken Rosegg, Feistritz im Rosental und Edling. 

14.53 Uhr: Verkehrsnachricht aus dem Gailtal
Ab 15 Uhr ist das Lesachtal von Osttirol aus wieder erreichbar! Ein Teil der Sperre der B 111 Gailtal Straße kann aufgehoben werden. Die B 111 bleibt aber bei Mattling gesperrt, eine Durchquerung des Lesachtals ist also nicht möglich. 
Wie fährt man also im Lesachtal? Von Kötschach aus bis Birnbaum und von Osttirol bis Mattling!

Die B 110 Plöcken Straße über den Gailberg wieder auch um 15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. 

14.27 Uhr: Landesfeuerkommandant Rudolf Robin dankt seinen Kollegen

14.06 Uhr: Bundesheer-Einsatz in Kärnten
Das Bundesheer ist derzeit mit fünf Hubschraubern und rund 100 Soldaten im Einsatz – nicht nur in Kärnten, sondern auch in Salzburg und Osttirol. Die Hubschrauber nutzt man für Evakuierungen, Versorgungsflüge, für Erkundungen und dafür, Bäume vom Schnee zu befreien. Im Bezirk Spittal sind 20 Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach im Einsatz, um die Straßen frei zu bekommen.
Das Bundesheer hält insgesamt 1.000 Soldaten für weitere Hilfseinsätze bereit. 
Ebenso zur Verfügung: zehn Lawinen-Einsatzzüge zu je 40 Soldaten in ganz Österreich.
Mehr dazu hier!

13.51 Uhr: Schäden – was man schon weiß
Im ländlichen Wegenetz im Lieser-, Unteren Möll- und Unteren Drautal sowie im Gegendtal sind zwei Drittel aller Güterwege beschädigt. Das kann Landesrat Martin Gruber schon sagen. Sonst könne man noch keine seriösen Angaben zu den Schäden in Kärnten machen.

13.40 Uhr: Totalsperren der Bundesstraßen
Update zu den Verkehrsbehinderungen auf Bundesstraßen:

  • B84 Faaker See Straße zwischen Ledenitzen und Egg  
  • B88 Kleinkirchheimer Straße zwischen Radenthein und Bad Kleinkirchheim
  • B98 Millstätter Straße in Feld am See: Gefahr durch Erdrutsch. Für Autos ist eine Umleitung eingerichtet. LKW können nur großräumig ausweichen. 
  • B95 Turracher Straße, Turrach ab der steirischen Seite
  • B99 Katschberg Straße zwischen Lieserbrücke und Trebesing und zwischen Eisentratten und Kremsbrücke 
  • B100 Drautal Straße zwischen Steinfeld und Greifenburg
  • B105 Mallnitzer Straße auf der gesamten Strecke
  • B106 Mölltal Straße zwischen Flattach und Obervellach 
  • B110 Plöckenpass Straße zwischen Mauthen und Plöckenpass sowie zwischen Oberdrauburg und Laas. Zufahrt zum Krankenhaus Laas von Kötschach möglich. 
  • B111 Gailtal Straße zwischen St.Jakob im Lesachtal bis Obertilliach in Osttirol

12.31 Uhr: Trinkwasser in Bad Kleinkirchheim verunreinigt
Die FF Bad Kleinkirchheim gibt via Facebook bekannt, dass die Oswaldiquelle verunreinigt ist. Man soll hier das Wasser abkochen:

  • Obertschern
  • Aigen
  • Kleinkirchheim
  • Zirkitzen
  • Rottenstein
  • teilweise in Bach

12.10 Uhr: Evakuierung in Sandboden hat Ende
Die Bewohner des Ortes Sandboden in Gurk dürfen wieder in ihre Häuser. Die Sicherheit sei nun wieder gegeben.

12.05 Uhr: Nahversorger wird "versorgt"
Die FF Mallnitz zeigt auf Facebook ein Video einer Lawine am Sonnenhang.

Nun wird auch der örtliche Nahversorger in Mallnitz durch die Luft versorgt.

Versorgungsflug für den Nahversorger in Mallnitz.
  • Versorgungsflug für den Nahversorger in Mallnitz.
  • Foto: FF Mallnitz/Facebook
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

11.55 Uhr Hilfspaket beschlossen
Heute beschloss die Landesregierung schnelle Hilfe für die Unwetteropfer und betroffene Gemeinden.
Mehr dazu gibt es hier!

11.01 Uhr: Tolle Arbeit der Helfer
1.215 Einsätze gab es bei den Feuerwehren seit Beginn der Ereignisse, 9.500 Freiwillige waren im Einsatz. Heute stehen noch 50 Feuerwehren mit Schwerpunkt im Bezirk Spittal im Einsatz. Das Österreichische Bundesheer hat bis zu fünf Hubschrauber eingesetzt, insgesamt stehen rund 65 Soldaten im Assistenzeinsatz. Zahlreiche Einsätze meldete auch die Polizei, das Bundesinnenministerium führt mit zwei Hubschraubern Erkundungsflüge durch. Das Rote Kreuz leistete insbesondere mit dem Kriseninterventionsteam wichtige Arbeit.

10.54 Uhr: Hochwasser geht zurück
Der Hydrographische Dienst des Landes, genauer Johannes Mose,r meldet eine Beruhigung der Hochwasser-Lage: "Die Niederschlagsfront, die seit Dienstagnacht über Kärnten hinweg zieht, sollte zu keiner wesentlichen Erhöhung der derzeitigen Spitzenabflüsse bzw. der Wasserstände führen." Die Pegel sollten nicht mehr weiter ansteigen.

Daten & Fakten:

  • Niederschlagsmengen laut ZAMG: 20 bis 50 mm im Oberen Drautal, in den Hohen Tauern und im Gailtal, Rest-Kärnten 10 bis 20 mm
  • Schneefallgrenze steigt nun an
  • Lavamünd: natürlicher Abfluss der Drau heute bei 1.100 m3/2 (+/- 150).  Verbund hat daher teilweise mit dem behördlich verordneten Aufstau der Speicher begonnen.
  • Gurk: mittlere Gefahr (bis HQ10); bei Gumisch-Grafenstein wurde der Höchstabfluss erreicht, Tendenz fallend
  • Drau mit Gail: geringe Gefahr (bis HQ5)
  • Gail, Glan, Lavant, Lieser, Möll, Obere Drau, Vellach: keine Gefahr (bis HQ1)
  • Probleme mit hohen Grund- und Seewasserständen und mit Hangrutschungen weiterhin möglich
  • hohe Wasserstände an Faaker See, Millstätter See und Presseggger See (um HW30) noch einige Tage

10.20 Uhr: Grafensteins Bürgermeister Stefan Deutschmann meldet sich via Facebook
Er warnt die Bevölkerung vor Gefahren durch die Überschwemmungen der Gurk, die auch viel Geschiebe mitführt.

10.12 Uhr: Die Lage in St. Veit
Der Pegel der Gurk ist im Bezirk St. Veit auf ein zehnjährliches Hochwasser gesunken. Katastrophenschutz-Referent Horst Maier: "Die Lage entspannt sich. Das ist erfreulich."
 Die Dämme in Gurk und Straßburg haben bisher gehalten. Nun konzentriert man sich darauf, sicherzustellen, dass die 25 evakuierten Bewohner wieder ihre Häuser in Sandboden beziehen können. "Vollständige Entwarnung kann aber noch keine gegeben werden", heißt es von Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch. 

Sichtbar wird das, was das Wasser angerichtet hat, nach Weitensfeld Richtung Kaindorf. Dort hat sich die Gurk über hunderte Meter ein neues Flussbett geschaffen. 
Derzeit arbeitet man noch am Hochwasserschutz in Launsdorf und Brückl. In den Gemeinden Mölbling und Kappel gibt es noch teilweise keinen Strom.

10.01 Uhr: Sportplatz Grafenstein unter Wasser

9.53 Uhr: Aktuelle Streckensperren der ÖBB
Laut ÖBB könne man mit den Reparaturarbeiten am Oberbau erst morgen, Mittwoch, starten. 

  • Sperre der Tauernstrecke zwischen Spittal-Millstättersee und Schwarzach-St. Veit bis voraussichtlich Samstag, 23. November, 6 Uhr. Für Fernverkehrszüge gibt es Schienenersatzverkehr zwischen Spittal-Millstättersee und Bischofshofen.
  • Sperre der Tauernschleuse für den Autoreisezug zwischen Mallnitz und Böckstein bis Mittwoch, 20. November, 12 Uhr.
  • Kein Fern-, Nah- oder Schienenersatzverkehr auf der Strecke Spittal – Mallnitz.
  • Streckensperre zwischen Lienz und San Candido/Innichen. 
    NEU: Nun Schienenersatzverkehr zwischen Lienz und San Candido ab heute!

Alle Streckeninfos hier!

Lavamünd befürchtet kein Hochwasser mehr

9.46 Uhr: Lavamünd scheint sicher
Auch der Lavanttaler Bezirkskrisenstab tagte wieder und beurteilte die Lage in Lavamünd. Die Durchflussprognose für die Drau: 1.100 Kubikmeter pro Sekunde (+/- 150). Man erwartet daher keine Überflutungen mehr. Damit beendet der Bezirkskirsenstab auch seine Arbeit in Bezug auf die momentanen Unwetter.

9.23 Uhr: Sillebrücke
Mehrere Stunden dauerte in der Nacht auf heute, Dienstag, der Hochwassereinsatz an der Gurk bei Sillebrücke (Gemeinde Magdalensberg). Das Aufstellen von Sandsäcken und Pumparbeiten beschäftigten die Feuerwehren Pischeldorf, Timenitz und St. Thomas am Zeiselberg. Heute soll es zu keinen erheblichen Erhöhungen der Pegelstände mehr kommen.
Auch die FF Grafenstein war in der Nacht im Gurk-Einsatz.

Die Feuerwehren des Abschnittes Grafenstein bei Hochwasser-Einsatz bei Sillberücke.
  • Die Feuerwehren des Abschnittes Grafenstein bei Hochwasser-Einsatz bei Sillberücke.
  • Foto: FF Pischeldorf/Facebook
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

9.19 Uhr: Aufs Nassfeld wieder ohne Ketten
Nun wurde auch die Kettenpflicht für die B 90 Nassfeld Straße von Tröpolach auf das Nassfeld aufgehoben.

8.58 Uhr: Neue Sperre
Sperre der Verbindung zwischen Sillebrücke und Schöpfendorf, die Gurk ist dort über die Ufer getreten.

 
8.48 Uhr: Zivilschutzalarm in Mallnitz aufgehoben
Der Zivilschutzalarm für die Gemeinde Mallnitz wurde nun aufgehoben wurde. Weiterhin aufrecht sind die Zivilschutzalarme in Berg im Drautal, Obervellach, Kolbnitz in der Gemeinde Reißeck und Feld am See, außerdem die Zivilschutzwarnung in Flattach. 

8.26 Uhr: Pioniere helfen im Bereich Obervellach
Die Pioniere aus Villach werden heute die Straßenverwaltung in Obervellach unterstützen, um die Bundesstraße in Mallnitz frei zu bekommen. 20 Mann mit schwerem Gerät und Motorsägen sind unterwegs. Wildbach-Experten helfen bei den Arbeiten, denn es kann jederzeit zu Rutschungen kommen. Wahrscheinlich wird die Räumung der Straße mehrere Tage dauern.
Interessant: Die Mölltal Bundesstraße ist zwischen Obervellach und Winklern für Autos über eine Ausweichstrecke mit Hilfe eines Lotsendienstes befahrbar.

8.25 Uhr: Medizinischer Notfall in der Nacht
Einen medizinischen Notfall gab es in der Nacht auf Dienstag in Heiligenblut. Ein dreijähriger Bub musste mit einem Blinddarm-Durchbruch mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Er wurde ins Klinikum Klagenfurt geflogen.
Auch heute erfolgen wieder Transportflüge mit Medikamenten, Lebensmittel und Treibstoff und Erkundungsflüge im Möll- und Drautal.

8.19 Uhr: "Dramatische Bilder über Spittal"
Dramatische Bilder offenbarten sich laut Bezirksfeuerwehrkommando Spittal bei den Flügen über das "Katastrophengebiet".
Es heißt:

"Praktisch in jeder Ortschaft hat es Murenabgänge, Überschwemmungen und Hangrutschungen gegeben, die manchmal bis in die Ortskerne Verwüstungen angerichtet haben. Viele Nebenstraßen sind unterspült und unpassierbar. Die Geschiebesperren der Wildbachverbauung haben über weite Teile ihre Funktion erfüllt und das Geschiebe aus den Seitenbächen zurückgehalten."

Viele Straßen sind noch unpassierbar.
  • Viele Straßen sind noch unpassierbar.
  • Foto: BFKDO Spittal
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

8.15 Uhr: Heiligenblut und Mallnitz noch nicht erreichbar
In der Nacht auf heute, Dienstag, sind im Bezirk Spittal glücklicherweise keine Einsätze hinzugekommen. Gefährlich bleibt es aber nach wie vor im oberen Mölltal, Drautal, Liesertal und zwischen Millstatt und Bad Kleinkirchheim. Hier kann es laut Bezirksfeuerwehrkommando Spittal weiterhin zu Hangrutschungen und Vermurungen kommen. Die Lawinengefahr bleibt ebenso hoch. Heiligenblut und Mallnitz sind nach wie vor nicht über Straßen erreichbar.

8.02 Uhr: Katastrophenschutz-Referent Daniel Fellner im Antenne Interview
Gerade war Landesrat Daniel Fellner, zuständig für Katastrophenschutz, bei Antenne Kärnten zu Gast. Er sprach auch über jene Leute, die sich unnötig in Gefahr bringen – Menschen, die über abgegangene Lawinenkegel spazieren, Selfies vor dem Hochwasser machen oder Straßensperren ignorieren. "Sie bringen nicht nur sich, sondern auch die Helfer und Einsatzkräfte in Gefahr", zeigt Fellner kein Verständnis.

In der heutigen Regierungssitzung soll eine Soforthilfe für Betroffene beschlossen werden. Diese bewege sich bei 1.000 Euro für kleinere Schäden, 3.000 Euro für mittlere und 5.000 Euro für größere Schäden. Betroffene sollten sich in erster Linie ans zuständige Gemeindeamt wenden. 

7.26 Uhr: Kreuzberg ohne Kettenpflicht
Nun wurde die Kettenpflicht für die B 87 Weißensee Straße über den Kreuzberg aufgehoben.

6.56 Uhr: ca. 500 Haushalte noch ohne Strom
Viele Bergstraßen sind noch gesperrt und Muren im Weg, sodass die Arbeiten an der Stromversorgung nicht einfach sind. Vor allem im Mölltal und im Lesachtal fehlt teilweise noch die Stromversorgung.

6.19 Uhr: Sperren
Die Bezirkshauptmannschaft Hermagor meldet nun die Sperre folgender Straßen:
Gesperrt ist nach wie vor der Abschnitt der Nassfeld Straße (B 90) zwischen B 111 und Tröpolach. Eine Zufahrt nach Tröpolach und dann weiter auf das Nassfeld ist aber über Jenig und Rattendorf möglich.

Weitere Bundesstraßen-Sperren (mehr auf Antenne und ÖAMTC):

  • A 10 Tauern Autobahn in Richtung Villach: zwischen Raststation Feistritz und Parkplatz Töplitsch nur einspurig befahrbar (Hangrutsch)
  • Sperre B 84 Faaker See Straße zwischen Ledenitzen und Egg
  • B 88 Kleinkirchheimer Straße: Radenthein – Kirchheimer Graben
  • B 95 Turracher Straße: Turrach ab steirischer Seite
  • B 99 Katschberg Straße: Lieserbrücke – Trebesing und Eisentratten – Kremsbrücke
  • B 100 Drautal Straße: Steinfeld – Greifenburg
  • B 105 Mallnitzer Straße: gesamte Strecke
  • B 106 Mölltal Straße: Flattach – Obervellach
  • B 110 Plöckenpass Straße: Mauthen – Plöckenpass und Oberdrauburg – Kötschach
  • B 111 Gailtal Straße: St. Jakob im Lesachtal – Landesgrenze Tirol

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KÄRNTEN. Es ist gerade (6 Uhr) ruhig, doch am heutigen Dienstag wird es wieder Niederschläge geben. Die Böden – vor allem in Oberkärnten – können aber nicht mehr wirklich etwas aufnehmen. Es ist gefährlich, die Bevölkerung muss vorsichtig sein. So bleiben auch heute wieder viele Schulen in Oberkärnten geschlossen. 
Die ZAMG spricht heute wieder von Regen und Schnee in Oberkärnten. Die Niederschlagsmengen sollen aber nicht mehr so enorm sein wie in den letzten Tagen. Für die restliche Woche sieht es besser aus. 

Wetterwarnung der ZAMG für Dienstag.
  • Wetterwarnung der ZAMG für Dienstag.
  • Foto: ZAMG
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Die Pegelstände der Flüsse sind zurückgegangen. Der Hydrographische Dienst des Landes geht heute von Spitzenabflüssen in der Drau bei Lavamünd von 1.100 Kubikmeter pro Sekunde aus (+/- 150). Probleme kann es aber weiterhin mit hohem Grund- und Seewasser und eben Hangrutschungen geben.  
Für die Gurk rechnet man damit, dass man gestern das Schlimmste überstanden hat.

Soforthilfe in Aussicht

Daniel Fellner, Katastrophenschutz-Referent, war heute bei Antenne Kärnten zu Gast. In der heutigen Regierungssitzung soll eine Soforthilfe für Betroffene beschlossen werden. Diese bewege sich bei 1.000 Euro für kleinere Schäden, 3.000 Euro für mittlere und 5.000 Euro für größere Schäden. Betroffene sollten sich in erster Linie ans zuständige Gemeindeamt wenden.

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