Make-A-Wish
Erfüllte Wünsche bringen Kinderaugen zum Leuchten

Erfüllen Herzenswünsche von schwerstkranken Kindern in Kärnten: Kathrin Weingant, Raphaela Aschbacher und Madita Ankner (von links)
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"Make-A-Wish" erfüllt Herzenswünsche schwerstkranker Kinder und ist mittlerweile auch in Kärnten aktiv.

KÄRNTEN. Das Team von "Make-A-Wish" versucht den Traum vom Gesundwerden durch das Realisieren eines scheinbar unerfüllbaren Wunsches ein Stück näher rücken zu lassen und gibt dadurch schwerstkranken Kindern und deren Familien neue Hoffnung.

Weltweit größte Wunscherfüllungs-Organisation

Gegründet wurde die Initiative "Make-A-Wish" bereits 1980 in den USA und hat sich zum Ziel gesetzt, schwerstkranken Kindern durch das Erfüllen individueller Herzenswünsche Lichtblicke und Mut zu schenken. Die Betroffenen leiden zumeist an chronischen oder onkologischen Erkrankungen. Seit über zwanzig Jahren ist die weltweit größte Wunscherfüllungs-Organisation auch in Österreich aktiv und konnte bereits über 1.400 Kindern zwischen drei und 18 Jahren neue Hoffnung geben. "Make-A-Wish" finanziert sich rein aus Spendengeldern.

Heilsame Erlebnisse

Ein ehrenamtliches Team bestehend aus Sonja Kapsch aus Wien, Kathrin Weingant aus Villach, Madita Ankner aus Feldkirchen, Raphaela Aschbacher aus Spittal/Drau und Hemma Sandrieser aus Radenthein hat sich nun auch in Kärnten der Wunscherfüllung verschrieben. "Man schafft etwas, das viel mehr wert ist als materielle Dinge und wird mit Dankbarkeit, einem herzhaften Lachen und strahlenden Augen belohnt", schildert die 25-jährige Madita Ankner, die hauptberuflich als Krankenschwester in der Onkologie im Landeskrankenhaus Villach tätig ist. Dank des Engagements von "Make-A-Wish" konnte beispielsweise der 12-jährige Luca sein großes Idol Andrea Berg im Rahmen eines Konzerts im Wörthersee-Stadion persönlich kennenlernen. Der Junge leidet an Epilepsie und an einer seltenen Gehirnerkrankung. Durch das "Meet and Greet" mit seinem Vorbild wurde Luca ein unvergessliches Erlebnis zuteil, aus dem er neue Kraft schöpfen konnte.

"Wishjourney"

Grundsätzlich kann sich jeder an "Make-A-Wish" wenden, der einem schwerstkranken Kind zwischen drei und 18 Jahren eine besondere Freude bereiten möchte. Voraussetzung ist aber, dass die Wunscherfüllung medizinisch verantwortbar ist, was im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt abgeklärt wird. Dann beginnt die sogenannte "Wishjourney", bei der versucht wird, einen lang gehegten Herzenswunsch wahr werden zu lassen. Im ersten Schritt wird das betroffene Kind von zwei Mitarbeitern besucht, die als sogenannte "Wunschholer" mehr über den Herzenswunsch erfahren möchten und dabei auch versuchen, das Umfeld bestmöglich miteinzubinden. Anschließend geht es an die Organisation der Umsetzung. Durch das Erfüllen eines scheinbar unerfüllbaren Wunsches soll auch der Traum vom Gesundwerden ein Stück näher rücken.

Herzenswunsch erfüllen

"Teamarbeit steht bei uns im Vordergrund. Nur durch unsere gute Zusammenarbeit können die Wünsche letztlich auch wahr werden", erklärt Kathrin Weingant, die vor vier Jahren in einer Fernseh-Werbung auf "Make-A-Wish" aufmerksam wurde und seither in Kärnten ehrenamtlich tätig ist. Wer wie sie die Initiative als Wunschholer- und erfüller aktiv unterstützen oder den Herzenswunsch eines schwerstkranken Kindes einbringen möchte, kann sich per E-Mail an office@make-a-wish.at oder auf der Internetseite make-a-wish.at melden.

Autor:

Petra Plimon aus Spittal

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