Essen auf dem Prüfstand
Lebensmittelaufsicht zieht positive Bilanz

Günther Vogl vom Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt, Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Edeltraud Kovacs von der Lebensmittelaufsicht (von links nach rechts)
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  • Günther Vogl vom Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt, Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Edeltraud Kovacs von der Lebensmittelaufsicht (von links nach rechts)
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In Kärnten ist die Lebensmittelsicherheit auch in Corona-Zeiten garantiert: Diese positive Bilanz zog heute Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) gemeinsam mit Edeltraud Kovacs von der Lebensmittelaufsicht und Günther Vogl vom Institut für Lebensmittelsicherheit bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. 

KÄRNTEN. Zwei Monate waren die heimischen Gastronomiebetriebe wegen der Corona-Krise geschlossen. Die Lebensmittelprüfer des Landes hatten dennoch viel zu tun. Während des "Lockdowns" rückten sie zu 272 Kontrollen aus und entnahmen dabei 25 Proben. Das erfreuliche Ergebnis: Es gab nur eine Beanstandung. Der Fokus der Lebensmittelprüfer lag von Mitte März bis Mitte Mai auf landwirtschaftliche Selbstbedienungshütten, Eissalons und Gastronomiebetriebe, die ihre Speisen vakuumverpackt in Umlauf brachten.

Gutes Ergebnis bei Selbstbedienungshütten  

Seit Beginn der Corona-Krise gibt es in Kärnten um ein Viertel mehr bäuerliche Selbstbedienungshütten. Von nunmehr 60 Hütten wurden 44 kontrolliert, berichtet Edeltraud Kovacs, Leiterin der Lebensmittelaufsicht: „Wir haben auf Qualität, Kennzeichnung und Kühltemperaturen geachtet. Bei 44 Hütten gab es fünf Verdachtsproben, die sich aber nicht bestätigt haben. Es waren nur drei Kennzeichnungsmängel feststellbar.“ Unter die Lupe genommen wurden auch jene Gastronomiebetriebe, die während der Ausgangsbeschränkungen ihre Speisen zur Abholung anboten. "Intensiver kontrolliert wurden dabei auch jene Produkte, die Gastrobetriebe auf Lager hatten und dann vakuumverpackt in Umlauf gebracht haben. Auch hier hat es keine Beanstandungen gegeben“, so Kovacs.

Keine Coronavirus-Übertragung über Lebensmittel

"Wie sicher sind Lebensmittel in der Krise?" Diese Frage stellten besorgte Kärntner in den letzten Monaten häufig an das Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt. Institutsleiter Günther Vogl informiert, dass eine Coronavirus-Übertragung über Lebensmittel nicht möglich sei: "Ein Virus kann auf Lebensmitteln nicht lange überleben und sich darauf auch nicht vermehren.“ Auch eine Übertragung via Getränke schließt Vogl mehr oder weniger aus: „Das ist nur denkbar, wenn direkt ins Glas oder in eine Trinkflasche gehustet oder geniest wird.“
Mit der Corona-Krise bekam das Institut für Lebensmittelsicherheit eine zusätzliche Aufgabe. Seit Ende März werden dort sämtliche Verdachtsfälle sowie die Proben aus den Pflegeheimen und Krankenanstalten ausgewertet. Bisher wurden mehr als 4.000 Corona-Tests durchgeführt.

"Kärntner haben Anrecht auf sichere Lebensmittel"

Die Lebensmittelaufsicht des Landes überprüft regelmäßig 11.000 Betriebe in Kärnten. Die Kontrollen reichen von Gastronomiebetrieben über den Handel bis hin zu Bauernmärkten. Im vergangenen Jahr wurden knapp 3.000 Betriebe unter die Lupe genommen. Von 1.844 Proben wurden 233 beanstandet. Drei Betriebe wurden kurzfristig geschlossen. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner ist mit dem Ergebnis zufrieden: "Die Quote der Beanstandungen liegt bei 12,7 Prozent. Für mich als Gesundheitsreferentin ist die Kontrolle der Lebensmittel ein extrem wichtiger Bereich. Die Kärntner haben ein Anrecht auf sichere Lebensmittel." 

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