Kärnten
Leitstellenverbund von LAWZ und Feuerwehren in Klagenfurt und Villach im Vollbetrieb

Neue Qualität der Alarmierung der Bevölkerung im Gefahrenfall mit Höchstmaß an Ausfallsicherheit
  • Neue Qualität der Alarmierung der Bevölkerung im Gefahrenfall mit Höchstmaß an Ausfallsicherheit
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Mit dem LAWZ 3.0  im Leitstellenverbund ist Kärnten sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand. Heute, am 2. Oktober, wird die Einsatzleitstelle im Feuerwehrzentrum in Villach offiziell in Betrieb genommen.

KÄRNTEN. Wenn Gefahren durch (Natur-)Katastrophen drohen, ist es wichtig, die Bevölkerung umgehen und flächendeckend zu alarmieren. Aus diesem Grund war die rasche Umsetzung eines Leitstellenverbundes der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) in Klagenfurt mit einer Redundanz in der Hauptfeuerwache Villach und mit der Berufsfeuerwehr Klagenfurt
dem gelernten Rettungssanitäter ein Herzensanliegen.Der Leitstellenverbund der Landesalarm- und Warnzentrale in Klagenfurt ist nun erfolgreich in den Vollbetrieb gewechselt. Die offizielle Inbetriebnahme der Einsatzleitstelle im Feuerwehrzentrum in Villach findet heute Abend statt.

Effiziente Lösung in Notfällen

„Die redundante Ausführung dieses Leitstellenverbundes gewährleistet ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit und die Möglichkeit, dass in Starklastfällen eine andere Leitstelle (etwa jene in Villach für die LAWZ) rasch einen Teil der Notrufe entgegennehmen kann (durch automatische Weiterleitung des Anrufes nach einer definierten Zeit) und damit die Sicherheit und das Service für die Kärntnerinnen und Kärntner in Notlagen enorm gesteigert wird“, fasst Fellner zusammen. „Wetterkapriolen – wie beispielsweise heftige Gewitter – sind oft räumlich begrenzt, das schlägt sich natürlich auch in der Anzahl der eingehenden Notrufe wieder. Gerade in Notlagen wird jede Sekunde, die man auf Hilfe wartet, wie eine Ewigkeit empfunden. Durch den Leitstellenverbund der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) in Klagenfurt mit einer Redundanz in der Hauptfeuerwache Villach und mit der Berufsfeuerwehr Klagenfurt ist es nun möglich, dass eine weniger betroffene Region die andere bei der Abwicklung der Notrufe unterstützt und die Hilfe noch schneller vor Ort ist“, so die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz.

Für die Sicherheit der Bevölkerung

Die Feuerwehren sind jeden Tag für die Sicherheit der Bürger im Einsatz. Bürgermeister Günther Albel zeigt sich erfreut darüber, dass Villach nun auch im Fall des Falles für die Partnerfeuerwehren des Landes einspringen kann. An einem durchschnittlichen Tag wickelt die LAWZ Kärnten etwa 50 bis 60 Einsätze der verschiedenen Einsatzorganisationen im Land ab. Inklusive der sonstigen Anrufe (diverse Auskünfte, Anfragen) und Meldung von Tätigkeiten (Ausfahrten der Feuerfahrzeuge zu Übungen, Service in Werkstätte usw.) sind das rund 180 Telefongespräche (Notrufe, sonstige Anrufe, Verständigungen) und 130 Funkgespräche (Alarmdurchsagen, Abmeldungen, Rückmeldungen). An Spitzentagen gibt es an die 700 Einsätze. Auch die kärntenweit acht Bezirks Alarm- und Warnzentralen (BAWZ) bleiben als Elemente der Führungsunterstützung bestehen. Die Gesamtkosten für das Projekt, inklusive der sanierten LAWZ in Klagenfurt, belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro. „Gut investiertes Geld in die nachhaltige Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner“, so Fellner.

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