Corona Virus
Mit Initiative den vierten Lockdown verhindern

Am Foto (v.l.): Sebastian Schuschnig, Paul Haas, Niki Riegler, Michael Berndl, Franz Huditz und Landeshauptmann Peter Kaiser
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  • Am Foto (v.l.): Sebastian Schuschnig, Paul Haas, Niki Riegler, Michael Berndl, Franz Huditz und Landeshauptmann Peter Kaiser
  • Foto: Wolfgang Jannach
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Mit der Initiative „Gemeinsam aus dem Lockdown" appellieren Politik, Wirtschaft, Interessensvertretung und Sozialpartner an die Bevölkerung, mit Testen und Impfen den vierten Lockdown zu verhindern und so gemeinsam vorsichtige Öffnungen möglich zu machen.

KÄRNTEN. In einer Pressekonferenz präsentieren heute Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Interessensvertreter und Sozialpartner die Initiative „Gemeinsam aus dem Lockdown“. Dabei wurden Ideen und klare Konzepte vorgestellt, wie nächste Öffnungsschritte von Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur möglich wären und wie trotzdem die nicht zu unterschätzende Gefahr des Virus und die Gesundheit der Bevölkerung gewahrt werden können. Testen und Impfen stellt dabei die Grundlage dar, um mit dem Coronavirus das gesellschaftliche Leben wieder zu ermöglichen. Landeshauptmann Peter Kaiser betonte in seinem Statement: „Diese Initiative ist die beste angewandte Form der direkten Demokratie. Wir brauchen mehr Kreativität im Umgang mit dem Virus und wir müssen berechtigte Eigeninteressen mit dem Gesamtinteresse verbinden. Das geht nur mir Solidarität und diese beinhaltet Vernunft und Verantwortung!“

Vierten Lockdown verhindern

„Das gemeinsame Vorgehen ist eine neue Qualität im Kampf gegen die Pandemie und beendet ein gegenseitiges Ausspielen unterschiedlicher Branchen. Unser gemeinsames Ziel ist klar: kein weiterer Lockdown. Dieser hätte wohl endgültig schlimmste Folgen für Österreichs Wirtschaft und unsere Gesellschaft“, so Kaiser ganz klar. Die Möglichkeiten dafür würden auf der Hand liegen: Impfen als einziger Schutz auf Dauer und testen in öffentlichen Teststraßen, mit mobilen Testmöglichkeiten und Selbsttests mit einem hohen Grad an Eigenverantwortung seien der Schlüssel für weitere Öffnungen. „Ich schätze alle Expertinnen und Experten sämtlicher Fachbereiche, die diese Pandemie begleiten. Aber bei jeder Maßnahme müssen Nutzen und Schaden abgewogen werden. Wir brauchen Geduld wie Perspektiven gleichermaßen, wir brauchen Konzepte für Öffnungsschritte und ständige Evaluierungen, um einen vierten Lockdown zu verhindern“, sagte Kaiser.

„Öffnen muss auch ein Offenhalten bedeuten"

Landesrat Sebastian Schuschnig betont im Zuge der Pressekonferenz: „Entscheidungen im Zuge der Pandemie werden nie einfach getroffen. Diese gemeinsame Initiative ist daher ein guter Impulsgeber, denn die Kärntner Wirtschaft hat auch schon im vergangenen Sommer gezeigt, dass gute Konzepte durch diese Krise führen können!“ Schuschnig geht in seinem Statement besonders auch auf die Gastronomie ein. „Jede intensiv kontrollierte Gastronomie ist mir lieber als die Situation, wie wir sie derzeit haben. Denn Gastronomie findet derzeit im Schatten statt, in Kellern, in Garagen. Öffnen muss ganz klar auch ein Offenhalten bedeuten, keinen weiten Lockdown“, so Schuschnig. Der Weg dorthin führe über Tests. Auch WK-Präsident Jürgen Mandl und AK-Präsident Günther Goach sind sich einig, dass eine massive Teststrategie notwendig ist, bis die Impfung Wirkung zeigt.

Am Foto (v.l.): Sebastian Schuschnig, Paul Haas, Niki Riegler, Michael Berndl, Franz Huditz und Landeshauptmann Peter Kaiser
am Foto (v.l.): Janos Juvan, Gernot Darmann, Landesrat Sebastian Schuschnig und Landeshauptmann Peter Kaiser

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