Ostern
Osterjause aus Kärnten

Zu Besuch in der WOCHE-Redaktion: "Genussland Kärnten"-Obfrau Barbara Wakonig, Landesbäuerin Astrid Brunner, Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler und  WOCHE-Geschäftsführer Markus Galli (von rechts)
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  • hochgeladen von Peter Michael Kowal

Wer seine Ostereier von Kärntner Bauern kauft, unterstützt nicht nur die heimischen Bauern, sondern leistet einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.

KÄRNTEN. Österreich ist das einzige Land in der EU, in dem die Käfighaltung von Legehennen verboten ist. Wer also auf heimische Eier setzt, leistet gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.

Heimische (Oster-)Eier

Neben der hohen Tierwohl-Standards, wie dem Verbot der Käfighaltung, bieten Kärntner Eier noch weitere Vorteile. Durch kurze Transportwege kann man etwa einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gleichzeitig kann man mit Eiern aus der Region die heimischen Bauern und ihre Familien unterstützen.

Kärntner Betriebe bieten außerdem:

  • gentechnikfreie Fütterung mit Donausoja
  • geringere Besatzdichten & Herdengrößen als EU-rechtlich vorgeschrieben
  • mehr Sitzstangen und Nester, als in der EU üblich
  • sie kürzen den Schnabel der Hennen nicht

Produktkennzeichnung

Von den 134 Millionen Eiern, die jährlich in Kärnten verzehrt werden, werden 129 Millionen im Land produziert. "Eier aus Käfighaltung drängen auf den österreichischen Markt und setzen unsere Eierproduzenten einem ruinösen Preiskampf aus", erklärt Johann Mößler, Präsident der Landwirtschaftskammer Kärnten. Zudem werden die "hohen Qualitäts- und Tierwohlstandards durch die Preise am Markt nicht abgeholt", kritisiert er. 
Damit Konsumenten sich bewusst für heimische Produkte entscheiden können, fordert Genussland Kärnten-Obfrau Barbara Wakonig eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung auch für verarbeitete Eierprodukte.

"Gut zu wissen"

Damit Konsumenten auch bei der Außer-Haus-Verpflegung eine Wahlmöglichkeit haben, iniitierte die Landwirtschaftskammer Kärnten (LK) die Initiative "Gut zu wissen".
Damit soll die Herkunft von Eiern und Fleisch in der Gemeinschaftsverpflegung, wie in Kasernen, Kindergärten und Betriebskantinen, sichtbar gemacht werden.
Dies soll auf freiwilliger Basis für die Anbieter geschehen. Die Herkunft der Produkte soll auf der Speisekarte, Aushängen oder Infoscreens zu finden sein.

Küchenbetreiber, wie das Catering-Unternehmen "Feine Küche Kulterer oder das "Contento" im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, nehmen bereits daran teil.
"Ich wünsche mir, dass zumindest alle Einrichtungen im Einflussbereich der öffentlichen Hand in Kärnten diesen Beispielen folgen und die Herkunft von Fleisch und Eiern offenlegen", erläutert Mößler.
In dieser Hinsicht sieht er dringenden Handlungsbedarf seitens der Kärntner Politik.

Zu Besuch in der WOCHE-Redaktion: "Genussland Kärnten"-Obfrau Barbara Wakonig, Landesbäuerin Astrid Brunner, Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler und  WOCHE-Geschäftsführer Markus Galli (von rechts)
Landesbäuerin KR Astrid Brunner, LK-Präsident Johann Mößler und Genussland Kärnten-Obfrau Barbara Wakonig (v.l.) fordern mehr Transparenz bei der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln

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